<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Manager Archive - Der kleine Krebs Verlag</title>
	<atom:link href="https://der-kleine-krebs.de/tag/manager/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://der-kleine-krebs.de/tag/manager/</link>
	<description>Geschichten. Einzeln, in Büchern und als Werbemittel.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 23 Feb 2023 15:59:46 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.5</generator>

<image>
	<url>https://der-kleine-krebs.de/wp-content/uploads/2018/01/cropped-Krebs_favicon-32x32.png</url>
	<title>Manager Archive - Der kleine Krebs Verlag</title>
	<link>https://der-kleine-krebs.de/tag/manager/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">235807810</site>	<item>
		<title>Ich biete: Keine Ideen!</title>
		<link>https://der-kleine-krebs.de/ich-biete-keine-ideen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DerKleineKrebsVerlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2018 15:43:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BUSINESSgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Manager]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://der-kleine-krebs.de/?p=1613</guid>

					<description><![CDATA[<p>Und was machen Sie eigentlich so? Wie positionieren Sie sich im Wettbewerb? Welchen USP haben Sie für Kunden? Auch wenn ich mittlerweile weiß, was USP heißt, traf mich die beiläufig gestellte Frage beim Small-Talk am Rande eines Kunden-Events mitten in meinen Markenkern hinein. Was mache ich, was kann ich, wer&#46;&#46;&#46;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://der-kleine-krebs.de/ich-biete-keine-ideen/">Ich biete: Keine Ideen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://der-kleine-krebs.de">Der kleine Krebs Verlag</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Und was machen Sie eigentlich so? Wie positionieren Sie sich im Wettbewerb? Welchen USP haben Sie für Kunden?</p>
<p>Auch wenn ich mittlerweile weiß, was USP heißt, traf mich die beiläufig gestellte Frage beim Small-Talk am Rande eines Kunden-Events mitten in meinen Markenkern hinein. Was mache ich, was kann ich, wer bin ich? Und was habe ich zu bieten?</p>
<p>Beim nächtlichen Durchforsten der Profile meiner XING-Kontakte, das ich nach dem Kunden-Event kurzerhand zu Recherchezwecken startete, entdeckte ich schon bald den kleinsten gemeinsamen Nenner in der Kategorie „Ich biete“: Es sind die …. Ideen! Alle bieten ihre Ideen an! Jeden Tag für jeden Kunden eine neue Idee – und wenn es sein muss, auch mal zwei. Und dabei sind alle selbstverständlich unheimlich kreativ.</p>
<p>Ich bin nicht kreativ. Ich bin häufig müde, viel zu selten satt, aber nicht kreativ. Besonders, wenn ein Brainstorming droht: Mehrere Leute auf der verzweifelten Suche nach guten Ideen – leidlich getarnt als kreativ-fröhlicher „Hey, sind wir heute wieder toll“-Tanz. Für mich ist diese „Hirn-Stürmerei“ die Pest.</p>
<p>Wenn es hier wirklich mal eine gute Idee geben sollte, dann wird sie geklaut, in einem kollektiven Akt der geistigen Selbstbefriedigung verdorben oder stirbt unschuldig im Machtkampf beliebiger Eitelkeiten. Zum Glück gibt es dazu meistens Kekse, die ich … aber das ist eine andere Geschichte.</p>
<p>Jeder hat Ideen. Und weil jeder Ideen hat, macht keiner mehr bei den Ideen des anderen mit. Das ist ein Problem. Ich selbst würde ja gerne mein Scherflein zu den vielen Ideen beitragen, die ich unterstützen soll (als Texter wird man sehr gerne gefragt), allerdings: Ich habe selbst so viele Ideen, dass ich kaum mehr rumkomme.</p>
<p>Abgesehen davon misstraue ich den Versprechen der Ideengeber, dass ich anfangs umsonst arbeiten muss, dafür aber später immens reich werde.</p>
<p>Ich schreibe gerne Geschichten. Aber was macht man, wenn die Idee dazu fehlt? Nun, man kann genau darüber schreiben. Oder haben Sie eine andere Idee?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>c/o Bernhard Krebs</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://der-kleine-krebs.de/ich-biete-keine-ideen/">Ich biete: Keine Ideen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://der-kleine-krebs.de">Der kleine Krebs Verlag</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1613</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Das Misstrauen bleibt</title>
		<link>https://der-kleine-krebs.de/das-misstrauen-bleibt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DerKleineKrebsVerlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2018 15:41:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BUSINESSgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Manager]]></category>
		<category><![CDATA[Misstrauen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://der-kleine-krebs.de/?p=1611</guid>

					<description><![CDATA[<p>Selbstverständlich lese ich Bücher, die mich erfolgreich, reich, gesund und glücklich machen. Die mir innere Zufriedenheit und eine Top-Figur garantieren. Die in den einschlägigen Listen bei „Bestseller Sachbuch“ die ersten zehn Plätze belegen und die ausnahmslos von erfolgreichen, reichen, zufriedenen und glücklichen Menschen mit Top-Figur und strahlend weißen Zähnen geschrieben&#46;&#46;&#46;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://der-kleine-krebs.de/das-misstrauen-bleibt/">Das Misstrauen bleibt</a> erschien zuerst auf <a href="https://der-kleine-krebs.de">Der kleine Krebs Verlag</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Selbstverständlich lese ich Bücher, die mich erfolgreich, reich, gesund und glücklich machen. Die mir innere Zufriedenheit und eine Top-Figur garantieren. Die in den einschlägigen Listen bei „Bestseller Sachbuch“ die ersten zehn Plätze belegen und die ausnahmslos von erfolgreichen, reichen, zufriedenen und glücklichen Menschen mit Top-Figur und strahlend weißen Zähnen geschrieben worden sind.</p>
<p>Ob sein Leben vereinfachen, sieben Wege zur Effektivität gehen, in drei Jahren Millionär werden oder ohne Hungern sein Traumgewicht erreichen – jeder Autor hat unzählige Beispiele parat, wie er mit seinem „Stein des Weisen“ glücklichen Lesern helfen konnte. Und manchmal war es auch nur eine geschickt verpackte Bitte ans Universum, die eine bis dahin unbekannte, aber stinkend reiche Erb-Tante aus Amerika auftauchen ließ.</p>
<p>Die Erfolgsquoten liegen IMMER zwischen 90 und 95 Prozent; dumm nur, dass ich IMMER zu den 5 bis 10 Prozent der unglücklichen Leser gehöre. Nur einmal waren Buchlektüre und Erfolg zeitlich nah beieinander, doch eben nicht direkt nacheinander: Ich habe vor zehn Jahren zum Rauchen aufgehört, da hatte ich einfach Glück. Das Buch aber war gut.</p>
<p>Wie überhaupt manche Bücher sehr schlüssig klingen und sich nicht auf den ersten Blick bereits als blanker Humbug erweisen. Häufig denke ich mir sogar: „Das klingt vernünftig, das könnte klappen.“</p>
<p>Doch dann taucht plötzlich in Kapitel 3 die rührende Erzählung vom schüchternen Außenseiter-Sohn mit schlechten Noten, vom dicken Single oder vom verhassten Chef auf. Und diese mutieren IMMER zum sportlichen Einser-Schulsprecher, athletischen Frauenhelden oder gefeierten Menschenfreund-Renditenkönig-Unternehmer!</p>
<p>Mal ehrlich: Eine 2 in Mathe, 5 Kilo weniger oder ein moderates Umsatzwachstum hätten es für mich auch getan.</p>
<p>Solche Superlative machen misstrauisch, denn das ist nicht das Leben, wie ich es kenne. Vielmehr lehrt die Erfahrung, dass es eigentlich nur drei Wege gibt, ein Ziel zu erreichen: Disziplin, Talent oder ungeheures Massel.</p>
<p>Allerdings gibt es auch wieder Bücher, die meinen, man sollte keine Ziele verfolgen und unnötige Anstrengungen einfach sein lassen. Tatsächlich erscheint täglich zu jeder Entscheidung, die man fällt oder auch nicht, das passende Buch dazu.</p>
<p>Kurzum, es ist und bleibt schwierig. Mit Büchern und der Frage, wie man erfolgreich, reich, schlank und glücklich wird. Und on man das überhaupt wollen soll.</p>
<p>Im Übrigen ist das Leben tödlich. Vielleicht hilf das ja weiter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>c/o Bernhard Krebs</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://der-kleine-krebs.de/das-misstrauen-bleibt/">Das Misstrauen bleibt</a> erschien zuerst auf <a href="https://der-kleine-krebs.de">Der kleine Krebs Verlag</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1611</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Im Strudel der Werbemittel</title>
		<link>https://der-kleine-krebs.de/im-strudel-der-werbemittel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DerKleineKrebsVerlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2018 15:37:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BUSINESSgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Manager]]></category>
		<category><![CDATA[Werbemittel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://der-kleine-krebs.de/?p=1609</guid>

					<description><![CDATA[<p>In eigener Sache: Vor Ihnen liegt ein Werbemittel. Wir bitten um Aufmerksamkeit. Das Leben ist eigentlich verwirrend genug, doch das leidige Hin und Her von Angebot und Nachfrage macht vor keiner dunklen Ecke des Alltags halt und produziert quasi vom Fließband noch vor der Nachfrage ein Angebot, das vor allem&#46;&#46;&#46;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://der-kleine-krebs.de/im-strudel-der-werbemittel/">Im Strudel der Werbemittel</a> erschien zuerst auf <a href="https://der-kleine-krebs.de">Der kleine Krebs Verlag</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><em>In eigener Sache: Vor Ihnen liegt ein Werbemittel. Wir bitten um Aufmerksamkeit.</em></p>
<p>Das Leben ist eigentlich verwirrend genug, doch das leidige Hin und Her von Angebot und Nachfrage macht vor keiner dunklen Ecke des Alltags halt und produziert quasi vom Fließband noch vor der Nachfrage ein Angebot, das vor allem eines tut: Es verstört und …</p>
<p>…es macht gierig. Und zwar so richtig.</p>
<p>Und während Sie diese Zeilen lesen, halten Sie wahrscheinlich einen geschenkten Kugelschreiber in der Hand, trinken aus einem geschenkten Kaffeebecher, schieben die Computer-Maus auf einem geschenkten Mouse-Pad und naschen an Gummibärchen, selbstverständlich ebenfalls geschenkt. Die geschenkte Kerze am Fensterbrett haben Sie mit geschenktem Feuerzeug oder geschenkten Streichhölzern angezündet. Und wenn sie ihn vergessen haben sollten, hängt noch das geschenkte Schlüsselband um ihren Hals.</p>
<p>Den Ursprung aller Werbemittel, und um die geht es in den folgenden Betrachtungen, ist in der zutiefst menschlichen Eigenart und im so häufigen, so genannten „Freibiergesicht“ zu finden. Wenn es etwas kostenlos gibt, ist das Begehren übermächtig.</p>
<p>T-Shirts, Nähgarn, Krawatten, USB-Sticks, Nüsschen, Pflaster-Sets, Trinkflaschen, Anti-Stressbälle, Maßband, Taschenlampe, Flaschenöffner und viele Kugelschreiber – es gibt nichts, was nicht zum Werbemittel taugt.</p>
<p>Werbemittel bringen Farbe ins Leben, denn: Werbemittel sind bunt, sie müssen nämlich auffallen. Dazu gehören ansprechender Schriftzug, ein hübsches Logo (natürlich alles im Corporate Design) und, wenn Platz ist, noch ein hübsches Bild. Je mehr das Design dem gängigen Zeitgeist entspricht (und vielleicht nebenbei auch höhere Werthaftigkeit markiert), desto größer sind die Aufmerksamkeit – und logischerweise die Verbreitung.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Beobachtung am Rande: Auf ein Werbemittel wartet man vergeblich bei bekannt knausrigen Branchen wie Ärzten und Lehrern.</em></p>
<p>Besonders originell wird es im Wahlkampf, wenn die Parteien tief in die Ideenkiste der Werbemittel greifen. Denn abgesehen von den obligatorischen Kugelschreibern und Feuerzeugen sind nun Präsente mit maximaler Aussagekraft gefragt. Da mutiert der Paprika-Samen zum Garanten einer feurigen Politik und verspricht das frisch gezogene Veilchen für das richtig gesetzte Kreuzchen eine blühende Zukunft. Regenschirme beschützen vor dem Unheil anderer Parteien, Notizblöcke dienen zum Aufschreiben von Bürgeranliegen … und so weiter und so fort.</p>
<p>Man sollte bei Verwendung eines Werbemittels nur achtgeben, einem SPD-Abgeordneten nicht mit einem CDU-Feuerzeug die Zigarette anzuzünden oder aber in der DAK-Geschäftsstelle einen AOK-Notizblock aus der Tasche zu ziehen.</p>
<p>Ich mag Werbemittel. Aus dreierlei Gründen. Zuallererst verliere ich ständig Kugelschreiber und Feuerzeuge und da trifft es sich gut, dass der Nachschub gesichert ist. Zweitens bekomme ich Dinge (Stressball, Power-Bank, Trinkflasche etc.), die ich mir selbst nie kaufen würde, die mir aber Spaß machen.</p>
<p>Und schließlich sind meine Geschichten ja selbst als Werbemittel-Beiwerk im Einsatz. Meine Hoffnung: Je mehr sie verbreitet werden, desto bunter wird es.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://der-kleine-krebs.de/im-strudel-der-werbemittel/">Im Strudel der Werbemittel</a> erschien zuerst auf <a href="https://der-kleine-krebs.de">Der kleine Krebs Verlag</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1609</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Floskeln im Meeting – gebt mir mehr!</title>
		<link>https://der-kleine-krebs.de/floskeln-im-meeting-gebt-mir-mehr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DerKleineKrebsVerlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2018 15:34:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BUSINESSgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Besprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Floskeln]]></category>
		<category><![CDATA[Manager]]></category>
		<category><![CDATA[Meeting]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://der-kleine-krebs.de/?p=1607</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wer an einem Meeting, das früher „Besprechung“ hieß, teilnimmt, weiß: Nirgendwo wird Zeit in solchen Maßen vergeudet wie bei solchen Gelegenheiten. Nicht nur, dass jeder frei nach Karl Valentins „Es ist schon alles gesagt! Nur noch nicht von allen!“ etwas sagen will – auch die Diskrepanz zwischen Gesagtem und Gemeintem&#46;&#46;&#46;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://der-kleine-krebs.de/floskeln-im-meeting-gebt-mir-mehr/">Floskeln im Meeting – gebt mir mehr!</a> erschien zuerst auf <a href="https://der-kleine-krebs.de">Der kleine Krebs Verlag</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer an einem Meeting, das früher „Besprechung“ hieß, teilnimmt, weiß: Nirgendwo wird Zeit in solchen Maßen vergeudet wie bei solchen Gelegenheiten. Nicht nur, dass jeder frei nach Karl Valentins „Es ist schon alles gesagt! Nur noch nicht von allen!“ etwas sagen will – auch die Diskrepanz zwischen Gesagtem und Gemeintem ist kaum höher als in einem Meeting.</p>
<p>Meeting heißt immer auch: Wir haben reichlich Zeit und Platz für Allgemeinplätze und Floskeln. Was sie auf dem „doppelten Boden“ der Kommunikation bedeuten, ist dabei immer spannender als der meist inhaltslose Satz selbst. Sehen wir uns dazu einfach ein paar Beispiele an.</p>
<p><em><strong>Es gibt keine Probleme, sondern nur Herausforderungen.</strong><br />
</em>Auswuchs des verzweifelten Mühens, mit positiven Formulierungen Negatives oder Schwieriges einfach schön zu reden. Dieser Ausruf der „Tschacka-Tschacka-Wir-schaffen-das“-Mentalität macht vor allem den Zweiflern in der Runde ein schlechtes Gewissen. Ein Problem bleibt die Herausforderung trotzdem.</p>
<p><strong><em>Ich habe das jetzt mitgenommen.<br />
</em></strong>Beruhigt alle, dass das Meeting erfolgreich und nicht völlig überflüssig war. Stimmt meistens aber nicht.</p>
<p><em><strong>Fassen wir zusammen.<br />
</strong></em>… und zwar nur das, was mir wichtig erscheint und was ich bei der Verfolgung meiner eigenen Ziele benötige. Dieser Satz ist das mündliche Pendant zum Schreiber an der Flip-Chart, der mit der individuellen Zusammenfassung vor allem eines tut: Er manipuliert.</p>
<p><em><strong>Für uns ändert sich erstmal überhaupt nichts.<br />
</strong></em>Der Satz signalisiert allen Teilnehmern des Meetings WARNSTUFE 1!!!! Natürlich ändert sich bald etwas. Und in der Regel nicht zum Guten.</p>
<p><em><strong>To be discussed.<br />
</strong></em>Nichts anderes als der Versuch des Schwätzers in der Runde, ohne jeglichen Kompetenznachweis das Ruder des Meetings an sich zu reißen bzw. zumindest allen Anwesenden das Gefühl zu geben, dass er es drauf hat. Findet man vorzugsweise bei Agenturchefs &#8211; und funktioniert seltsamerweise.</p>
<p><em><strong>In diesem Meeting wollen wir zu einer finalen Entscheidung kommen.<br />
</strong></em>Eigentlich setzen wir uns nur zusammen, weil wir alle zusammen sehr genau wissen, dass „final“ und „Entscheidung“ eigentlich nichts in einem Meeting zu suchen haben. Heute nicht, morgen nicht und übermorgen auch nur vielleicht.</p>
<p><em><strong>Bitte korrigieren Sie mich!<br />
</strong></em>Aber wehe, Sie tun das wirklich. Ebenso sollten Sie niemals ehrlich sein, wenn Sie dazu aufgefordert werden.</p>
<p><em><strong>Das ist eine typische Win-Win-Situation.<br />
</strong></em>In solchen Situationen gibt es immer einen Gewinner. Und einen Verlierer, dem vorgegaukelt werden soll, dass er vom Deal auch etwas hat. Zumindest hat er ein gutes Gefühl.</p>
<p><em><strong>So what? What ever!<br />
</strong></em>Wird vor allem vom Ranghöchsten am Meeting-Tisch verwendet. Diese abschätzige Lieblingsfloskel aller Chefs signalisiert vor allem: „Im Gegensatz zu Euch habe ich Ahnung und weiß Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden!“</p>
<p><em><strong>Wir werden die Synergien nutzen.<br />
</strong></em>Sobald uns einer endlich mal sagt, wo sie denn eigentlich sind. Überhaupt sind die „Synergien“ ebenso wie „das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ eines der größten Geheimnisse jeglicher Unternehmenskultur: Für jeden einleuchtend und augenscheinlich nachvollziehbar, fehlt den angeblichen Vorteilen (gerne auch als Mehrwert bezeichnet) in den allermeisten Fällen jegliche bezifferbare Grundlage.</p>
<p><em><strong>Vielen Dank an das gesamte Team!<br />
</strong></em>Na klar, glauben wir sofort. Und wir finden es ganz toll, dass derjenige, der dies sagt, an sein Team denkt &amp; damit unterstreichen will, dass sein Erfolg auch der Erfolg des Teams ist. Zum Glück muss man ja nicht alles wörtlich nehmen.</p>
<p><em><strong>Wir müssen die Aufgabe proaktiv und lösungsorientiert angehen.<br />
</strong></em>Die Frage ist nur: Wer fängt damit an? Und wer kehrt die alten Probleme schnell unter den Tisch?</p>
<p><em><strong>Wir sollten den vorgegebenen Zeithorizont beachten.<br />
</strong></em>Wer dies sagt, wird endlich mal konkret. Denn er will einfach nur wissen, wie lange er den Job vor sich her schieben kann, bis es richtig eng wird.</p>
<p><em><strong>Noch nicht entscheidungsreif. // Wir müssen erst unsere Hausaufgaben machen. // Wir benötigen noch mehr Informationen. // Wir brauchen eine Evaluation!<br />
</strong></em>Sehr viele Floskeln, die alle das EINE meinen: Wir haben noch nichts geschafft und brauchen ein weiteres Meeting. Und dann noch eins und noch eins….</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>c/o Bernhard Krebs</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://der-kleine-krebs.de/floskeln-im-meeting-gebt-mir-mehr/">Floskeln im Meeting – gebt mir mehr!</a> erschien zuerst auf <a href="https://der-kleine-krebs.de">Der kleine Krebs Verlag</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1607</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Die Sechs Gebote des MEETINGMAN</title>
		<link>https://der-kleine-krebs.de/die-sechs-gebote-des-meetingman/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DerKleineKrebsVerlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Feb 2018 16:29:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BUSINESSgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Besprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Manager]]></category>
		<category><![CDATA[Meeting]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://der-kleine-krebs.de/?p=1108</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ich bin ein Besprechungs-Mann. Oder genauer, ich bin THE ONE AND ONLY MEETINGMAN, der Sie an ein paar elementaren Regeln teilhaben lässt! 1. Du sollst mindestens 10 Meetings am Tag haben Eine Besprechung am Tag ist definitiv zu wenig; schon allein, weil man seiner Sekretärin oder Kollegin die Chance nimmt,&#46;&#46;&#46;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://der-kleine-krebs.de/die-sechs-gebote-des-meetingman/">Die Sechs Gebote des MEETINGMAN</a> erschien zuerst auf <a href="https://der-kleine-krebs.de">Der kleine Krebs Verlag</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ein Besprechungs-Mann. Oder genauer, ich bin THE ONE AND ONLY MEETINGMAN,<br />
der Sie an ein paar elementaren Regeln teilhaben lässt!</p>
<p><strong>1. Du sollst mindestens 10 Meetings am Tag haben</strong></p>
<p>Eine Besprechung am Tag ist definitiv zu wenig; schon allein, weil man seiner Sekretärin oder Kollegin die Chance nimmt, Sie am Telefon zu entschuldigen.</p>
<p>Zur Sollerfüllung empfiehlt sich vor einem Meeting ein Vor-Meeting und davor ein Kurzbriefing anzusetzen – ebenso wie danach effektive Nachbesprechungen in Kleingruppen einzuplanen. Die Telefonkonferenz (von Profis „Telko“ oder „Call“ genannt) bietet zudem internationale Chancen, den Tag besprechend zu gestalten.</p>
<p><strong>2. Du sollst die Kollegen um Dich scharen.</strong></p>
<p>Die Macht der Initiative: Laden Sie zu Meetings ein bzw. lassen Sie von Ihrer Sekretärin dazu einladen. Im Gegenzug dazu lassen Sie einen Mitbewerber, der ähnliche Tricks versucht, erst einmal warten. Sie sorgen anschließend dafür, dass der Chef auch keine Zeit hat – und sagen kurz vor Termin im Namen beider ab.</p>
<p><strong>3. Du sollst für Dein Raumklima sorgen.</strong></p>
<p>Banal, aber in seiner Wirkung nicht zu unterschätzen: Sorgen Sie dafür, dass die Teilnehmer der Besprechung schwitzen, frieren oder geblendet werden. Natürlich sind Sie auf die geschaffenen, möglichst unwirtlichen Extrembedingungen vorbereitet – und profitieren von der Unkonzentriertheit der anderen.</p>
<p>Übrigens: Raucher zwingen Sie zur Zustimmung, indem Sie nach circa einer Stunde (das Sucht- Intervall des Kettenrauchers) eine wichtige Entscheidung zum Thema machen.</p>
<p><strong>4. Du sollst pünktlich sein.</strong></p>
<p>Für den Chef bedeutet dies: pünktlich 5 Minuten zu spät. Für Nicht-Chefs wie Sie aber 5 Minuten zu früh. Nutzen Sie die kurze Zeit, einen offensichtlich elementaren Satz (z. B. „Wir müssen nachhaltig unsere Innovationskraft in optimierten Prozessen spielen.“) zu platzieren – und alle Spätkommer mit einem ungnädigen Blick zu strafen. Und jedes Mal, wenn in der anschließenden Besprechung das Wort „Innovation“ fällt, nutzen Sie die Gelegenheit für den Hinweis: „Ja, wenn Sie pünktlich gekommen wären.“</p>
<p><strong>5. Du sollst den Stift nicht aus der Hand geben.</strong></p>
<p>Seien Sie der Mann an dem Flip-Chart, seien Sie der Mann mit dem Stift! Kein Mensch wird realisieren, dass Sie in der Diskussion die eine oder andere Aussage nicht aufschreiben bzw. die Begriffe auf einem weißen Blatt Papier in Ihrem Sinne ordnen. Ein geschickter Meetingman wird hier den Grundstein seiner Einflusssphäre legen.</p>
<p><strong>6. Du sollst den „Besprechungsprotokollen“ huldigen.</strong></p>
<p>Nutzen Sie die Gewohnheit der meisten Besprechungsteilnehmer, Protokolle nicht zu lesen. Der versierte Meetingman wird dafür sorgen, dass er die Protokolle schreibt und der Nachwelt ausschließlich seine Kern-Botschaften erhalten bleiben.</p>
<p>Bei späteren Besprechungen muss jeder Kritiker, der anderes als das Geschrieben behauptet, erst einmal erklären, warum er damals keinen Widerspruch eingelegt hatte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>c/o Bernhard Krebs</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://der-kleine-krebs.de/die-sechs-gebote-des-meetingman/">Die Sechs Gebote des MEETINGMAN</a> erschien zuerst auf <a href="https://der-kleine-krebs.de">Der kleine Krebs Verlag</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1108</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
