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	<title>Einkauf Archive - Der kleine Krebs Verlag</title>
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	<description>Geschichten. Einzeln, in Büchern und als Werbemittel.</description>
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	<title>Einkauf Archive - Der kleine Krebs Verlag</title>
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		<title>&#8222;Entschuldigen Sie bitte, junger Mann!&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[DerKleineKrebsVerlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Feb 2018 16:28:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ALLTAGsgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Dame]]></category>
		<category><![CDATA[Einkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Supermarkt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer im Job nach oben und dort auch bleiben will, muss erkennen, wann er auf Menschen trifft, die ihm überlegen sind. Ich arbeite an dieser Eigenschaft. Allerdings nicht immer mit Erfolg, denn manche Niederlagen sind zu schmerzhaft. Gestern ist es wieder passiert. Ich hatte mich gut vorbereitet und penibel auf&#46;&#46;&#46;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://der-kleine-krebs.de/entschuldigen-sie-bitte-junger-mann/">&#8222;Entschuldigen Sie bitte, junger Mann!&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://der-kleine-krebs.de">Der kleine Krebs Verlag</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer im Job nach oben und dort auch bleiben will, muss erkennen, wann er auf Menschen trifft, die ihm überlegen sind.</p>
<p>Ich arbeite an dieser Eigenschaft. Allerdings nicht immer mit Erfolg, denn manche Niederlagen sind zu schmerzhaft.</p>
<p>Gestern ist es wieder passiert. Ich hatte mich gut vorbereitet und penibel auf jedes Zeichen geachtet. Alle Vorsichtsmaßnahmen waren getroffen, alle Unabwägbarkeiten ausgeschlossen. Ich war in der Form meines Lebens, so schnell wie noch nie, nahezu unüberwindbar. Und dann ist es doch wieder passiert.</p>
<p>Abends im Supermarkt, kurz vor 18 Uhr. Ich habe etwas früher Feierabend gemacht und schleiche auf leisen Sohlen durch die Gänge, aus dem Lautsprecher klingt gedämpfte Hammondorgelmusik. Ganz langsam biege ich um die Palette mit dem Waschmittel, kurve gekonnt um den mobilen Verkaufsstand, an dem ein verzweifelter 21jähriger im Konfirmationsanzug Dosensuppen anpreist. Immun gegen diese Verlockungen gleite ich weiter, mein sorgsamer und leicht gehetzter Blick streicht ohne Interesse an Gemüsestand und Weinregal vorbei, denn:</p>
<p>Wenige Meter vor mir leuchtet verheißungsvoll die Wursttheke.</p>
<p>Langsam, ganz langsam nähere ich mich, verharre kurz – und überwinde die letzten Meter mit einem waghalsigen Sprung. Nur etwas außer Atem will ich gerade 200 Gramm feinste Salami aus den Abruzzen bestellen, da trifft mich der verbale Keulenschlag genau zwischen die Schultern. <strong>Es ist passiert, sie ist da!</strong></p>
<p>Maximal 1,59 Meter groß und mindestens 90 Jahre alt steht die nette Dame vor mir und lächelt mich an: &#8222;Entschuldigen Sie bitte, junger Mann. Würde es Ihnen etwas ausmachen mich vorzulassen? Ich verpasse sonst meinen Bus.&#8220;</p>
<p>Wer könnte da nein sagen? Ich jedenfalls nicht, zumal sie mich frappierend an meine Großmutter erinnert.</p>
<p>Eine Viertelstunde später. Die gleiche Szene vor der Kasse. Wieder glaube ich mich schneller, wieder muss ich vor der Terminnot der alten Dame kapitulieren. Während sie beteuert, dass es jetzt wirklich knapp wird bis zur Abfahrt des Busses, frage ich mich (den frustrierten Tränen nahe), ob ich angesichts meiner offensichtlich fehlenden Durchsetzungsfähigkeit nicht den Job wechseln sollte.</p>
<p>Anderthalb Stunden später. Ich war mittlerweile daheim, habe zu Abend genüsslich die 200 Gramm Salami (ohne Brot!) verzehrt – und fahre nun auf dem Weg zum Fitness-Studio am bekannten Supermarkt vorbei. Resigniert erkenne ich die alte Dame, die auf dem Trottoir in ein Gespräch mit zwei anderen Frauen vertieft ist. Der Bus ist weg.</p>
<p>Für die wirklich wichtigen Dinge im Leben muss man sich Zeit nehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>c/o Bernhard Krebs</p>
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		<title>Langsame Hände …die mich zum Weinen bringen</title>
		<link>https://der-kleine-krebs.de/langsame-haende-eine-geschichte-von-bernhard-krebs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DerKleineKrebsVerlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Feb 2018 11:09:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ALLTAGsgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Einkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Langsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich hätte an dieser Stelle ein anderer Artikel stehen müssen. Und eigentlich hätte er schon vor zwei Stunden online gehen sollen. Dass dem nicht so ist, liegt daran, dass ich heute im Szene-Imbiss um die Ecke beim Mittagessen war. Dort gibt es burmesische Suppen, japanische Suppen und sonstige Suppen, die&#46;&#46;&#46;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich hätte an dieser Stelle ein anderer Artikel stehen müssen. Und eigentlich hätte er schon vor zwei Stunden online gehen sollen. Dass dem nicht so ist, liegt daran, dass ich heute im Szene-Imbiss um die Ecke beim Mittagessen war.</p>
<p>Dort gibt es burmesische Suppen, japanische Suppen und sonstige Suppen, die allesamt lecker schmecken, unglaublich gesund sind – und mir für teures Geld das gute Gefühl geben, ich hätte gefastet. Solange ich standhaft bin und danach nicht ….</p>
<p>…, aber das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls stand heute ER hinter der Theke. ER ist eine unglaublich gesund aussehende Aushilfskraft, Typ Kunsthistoriker. ER ist sehr, sehr zuvorkommend – und er besitzt LANGSAME HÄNDE.</p>
<p>Dieser Begriff ist nicht von mir, sondern von meiner Mittagspausen-Begleitung Sven, was nichts daran ändert, dass er damit den Nagel auf den Kopf bzw. den Löffel in der Suppe trifft.</p>
<p>Diese langsamen Hände also bereiten meine Suppe zu … und wenn sie nicht gestorben sind, bereiten sie noch heute. OK, das war übertrieben, weil ich habe heute Mittag tatsächlich eine Suppe gegessen – nachdem ich sie nach gefühlten fünf Stunden in Empfang nehmen durfte.</p>
<p>Sven hatte Bachblüten und die 5 Tibeter dabei, murmelte außerdem buddhistische Meditationsverse, während wir gebannt den bedächtigen Handbewegungen des Kunsthistorikers folgten: „Mit Soja? Ja, schön. Etwas Koriander? Ja gerne. Ein bisschen Schärfe gefällig? Das dachte ich mir doch. Noch Chili? Wirklich? Sie sind mir aber einer!“</p>
<p>Sven grinste bereits abwesend und leicht dämlich vor sich hin, während offensichtlich bei mir gerade der dritte und vierte Tibeter versagten und von den Bachblüten eine faul war. Zudem reichte die Schlange hungriger Menschen mittlerweile bis zur Tür hinaus. Meine Nerven meldeten sich merklich …. und beendeten das Werk der langsamen Hände mit einem schroffen „Das passt jetzt. Geben Sie bitte her, ich habe wenig Zeit.“</p>
<p>Als ER dann noch sehr freundlich fragte, ob ich noch einen Cappuccino (echt italienisch, also frisch gebrüht) dazu möchte, begann ich hysterisch zu weinen….</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">c/o Bernhard Krebs</p>
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		<title>Als Sherpa versagt</title>
		<link>https://der-kleine-krebs.de/als-sherpa-versagt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DerKleineKrebsVerlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Feb 2018 11:06:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FRAU-MANN-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Einkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenkleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Mann]]></category>
		<category><![CDATA[Shopping]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es könnte meine Geschichte sein, aber es könnte auch die Geschichte eines anderen Mannes sein. Vielleicht ist es sogar die Geschichte aller heterosexuellen, geschlechtsreifen Männer, die in einer Partnerschaft leben: Es ist ein Samstagmorgen wie viele andere auch, da seufzt die geliebte Frau mir über die frischen Semmeln hinweg ein&#46;&#46;&#46;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://der-kleine-krebs.de/als-sherpa-versagt/">Als Sherpa versagt</a> erschien zuerst auf <a href="https://der-kleine-krebs.de">Der kleine Krebs Verlag</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es könnte meine Geschichte sein, aber es könnte auch die Geschichte eines anderen Mannes sein. Vielleicht ist es sogar die Geschichte aller heterosexuellen, geschlechtsreifen Männer, die in einer Partnerschaft leben:</p>
<p>Es ist ein Samstagmorgen wie viele andere auch, da seufzt die geliebte Frau mir über die frischen Semmeln hinweg ein bedeutungsschwangeres &#8222;Ach&#8220; entgegen. Meine Reaktion ist in den vielen Männer-Generationen seit dem Rauswurf aus dem Paradies konditioniert: Was habe ich falsch gemacht? Was habe ich übersehen? Welches wichtige Datum habe ich vergessen? Habe ich in der Nacht wieder geschnarcht?</p>
<p>Egal, ich bin schuldig – und nach zehn Minuten anschließendem Schweigen weich gekocht. So weich, dass ich das erlösende (ebenfalls seufzende) &#8222;Ich hab nichts mehr anzuziehen&#8220; als herrliche Herausforderung annehme, etwas zu tun, was ich bei klarem Verstand niemals tun würde: Ich erkläre mich bereit, mit der Geliebten einkaufen zu gehen. In die Stadt. An einem Samstag.</p>
<p>Geduldig folge ich der Angebeteten im schicklichen Abstand durch die verschiedenen Geschäfte – die Erfahrung hat mich gelehrt, dass die ersten beiden Stunden ein lockeres &#8222;Aufwärmen&#8220; sind, trotz eventuell gegenteiliger Bekundungen noch ohne die geringste Kaufbereitschaft. Das Wissen darum schenkt mir ein stabiles Lächeln, das ich auch dann behalte, als es ernst wird.</p>
<p>In einer neuen In-Boutique (als Mann frage ich mich übrigens immer, ob es auch einen In-Baumarkt gibt?) startet das erste Auswahlverfahren: Das hinreißend rote Kleid mit den Tupfen oder doch lieber das gewagte &#8222;Etwas&#8220; im durchsichtigen Chiffon? Mir gefallen beide, das ist mein erster Fehler.</p>
<p>Nächster Versuch in einem Modeladen zwei Einkaufspassagen weiter. Ich bin heute zäh, so schnell gebe ich nicht auf. Und diesmal bin ich mir auch sicher: Nicht das Trachtenkostüm empfehle ich meiner Liebsten, sondern den raffiniert zugeschnittenen Hosenanzug. Das ist mein zweiter Fehler – noch vor meinem Hinweis auf die formidable Betonung der formidablen Figur fällt die Entscheidung für die andere Alternative.</p>
<p>Eine Ewigkeit später bin ich zum Gepäckträger mit unzähligen Einkaufstaschen mutiert. Ein oberpfälzer Sherpa, der seine Bestimmung gefunden hat.</p>
<p>Daheim. Ich werfe die Tüten auf den Tisch und mich auf das Sofa. Ich habe das Einkaufsabenteuer wacker überstanden, siegessicher erwarte ich meinen Preis: Ein ganz, ganz dickes Lob für meine Geduld.</p>
<p>Das ist mein letzter Fehler, wie mir meine Liebste zornig an den Kopf schleudert: &#8222;Bei dem Gesicht, das Du ständig ziehst, macht das Einkaufen überhaupt keinen Spaß!&#8220;</p>
<p>????????????????????????????????????????</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>c/o Bernhard Krebs</p>
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