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	<title>Mann Archive - Der kleine Krebs Verlag</title>
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	<description>Geschichten. Einzeln, in Büchern und als Werbemittel.</description>
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	<title>Mann Archive - Der kleine Krebs Verlag</title>
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		<title>Endlich: Ein Opfer spricht!</title>
		<link>https://der-kleine-krebs.de/endlich-ein-opfer-spricht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DerKleineKrebsVerlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 May 2020 15:08:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FRAU-MANN-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[MÄNNERGeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenden wir uns heute einem Thema zu, das gesellschaftspolitisch relevant und blutrünstig ist: Der unbestreitbaren Tatsache, dass es Menschen in unserer Gesellschaft gibt, die es gerne gesellig haben. Und genau diese Geselligkeit hat ihre Tücken, wenn man es nicht bei einem schönen Essen oder einem lustigen Kneipenbesuch belässt, sondern in&#46;&#46;&#46;</p>
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<p>Wenden wir uns heute einem Thema zu, das gesellschaftspolitisch relevant und blutrünstig ist: Der unbestreitbaren Tatsache, dass es Menschen in unserer Gesellschaft gibt, die es gerne gesellig haben.</p>



<p>Und genau diese Geselligkeit hat ihre Tücken, wenn man es nicht bei einem schönen Essen oder einem lustigen Kneipenbesuch belässt, sondern in allerlei Spielerei sein Vergnügen sucht. So genannte Spiel-Abende sind nämlich nichts anderes als getarnte Zeit-Inseln aus frühester Erdgeschichte, auf denen Menschen ihrer früh-evolutionäre Bestimmung zwar spät, aber umso intensiver nachgehen.</p>



<p>Diese Bestimmung besagt in <strong>Stufe 1</strong>: Paare Dich!</p>



<p>Der absolute Spiele-Favorit bleibt unter den Singles aller Nationen seit Generationen das &#8222;Flaschen drehen&#8220;. Da kommt man ohne Umschweife zur Sache, sehr oft entstehen sogar Beziehungen für die nächsten Jahre. Ob es allerdings gut ist, sich bei der Partnerwahl auf eine leere Flasche und den (fast immer stattfindenden und meist dilettantisch umgesetzten) Manipulationsversuchen der eingeweihten besten Freundin zu verlassen …</p>



<p><strong>Stufe 2</strong> der Bestimmung konzentriert sich auf die elementarste aller Botschaften: Überlebe!</p>



<p>Seltsamerweise fühlen sich von dieser Botschaft ausschließlich Paare angesprochen. Das weiß jeder, der sich mit seinem Liebsten oder seiner Liebsten zu Gesellschaftsspielen mit Freunden zusammengefunden hat. Es scheint wie der Sonnenaufgang ein Naturgesetz zu sein: Die besten und fairsten Verlierer verlieren jeden Funken Toleranz, sobald ihr Partner um den Sieg mit wetteifert.</p>



<p>Und je mehr weibliche Chromosomen sie in sich haben, desto erbarmungsloser wird die Schlacht – sage ich, der als Mann in den vielen Jahren seines Lebens schon Zeuge und häufiges Opfer war.</p>



<p>Sehen wir uns nun zur mathematisch exakten Beweisführung zwei Spiele an und deren jeweiligen Verlauf, der nach den Gesetzen der Logik (mit kleinen Abweichungen) immer derselbe ist:</p>



<p>SIEDLER VON CATAN: Es dauert niemals lange, da verwandeln sich im städtebaulichen Bestreben ansonsten liebenswürdige und reizende Personen zu heimtückischen Wegelagerern. Haben Sie eine Ahnung, wie hoch der Preis für Heu sein kann? Ich musste einmal bei meiner Partnerin drei Wälder und vier Erz-Minen einsetzen, damit sie überhaupt gesprächsbereit war. Das Heu bekam ich aber erst, als ich mehrere blühende Wiesen dazu gab – und gleich darauf bankrott und spielunfähig war.</p>



<p>RISIKO: Früher wurde bei diesem Strategiespiel besetzt, heute wird befreit. Auch, wenn das politisch korrekter klingen mag, auf dem Spielbrett werden die Genfer Konventionen schlichtweg ignoriert. Hier mutiert die vorsichtige Hausfrau, die 25 Mal den Herd kontrolliert, zum unerbittlichen General Kublai Khanscher Prägung, der Armee um Armee ins Verderben schickt – solange auf dem besetzten Land eben der holde Gatte seine Bastion aufgebaut hat.</p>



<p>Kamtschatka, eigentlich ein eher unbedeutendes Land (ja ja, es ist der Brückenkopf zu Nordamerika) ganz weit draußen im Osten und dessen Name vor RISIKO kein Westeuropäer gekannt hat, wird – ohne zu wissen, wie ihm geschah – zum Schauplatz unvorstellbarer Gemetzel und zum Brennglas für jegliche partnerschaftliche Auseinandersetzung: Du hast den Müll nicht runter getragen, das kostet Dich zehn Armeen! Du wirst immer dicker, ich greif an! Immer diese Haare im Kamm, Irkutsk gehört mir! Du hast einer anderen Frau nachgeschaut, ich werde Dich vernichten! Du hast einen Kratzer ins neue Auto gemacht, ich muss die Welt erobern!</p>



<p>… Tilt. Game over &#8230;</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>c/o Bernhard Krebs</p>
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		<title>Sky Sport in der Waschmaschine</title>
		<link>https://der-kleine-krebs.de/sky-sport-in-der-waschmaschine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DerKleineKrebsVerlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2018 18:10:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FRAU-MANN-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Fernseher]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Mann]]></category>
		<category><![CDATA[Umzug]]></category>
		<category><![CDATA[Waschmaschine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Geschäftsführer eines kleinen Unternehmens und Vater zweier Kinder ist mir nichts mehr fremd. Denke ich – und sollte diese Behauptung sofort wieder zurücknehmen. Weil: Ich werde täglich immer wieder aufs Neue überrascht von Menschen, vornehmlich von Frauen und Männern, wenn sie aufeinander treffen. So war es auch an einem&#46;&#46;&#46;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Geschäftsführer eines kleinen Unternehmens und Vater zweier Kinder ist mir nichts mehr fremd. Denke ich – und sollte diese Behauptung sofort wieder zurücknehmen. Weil: Ich werde täglich immer wieder aufs Neue überrascht von Menschen, vornehmlich von Frauen und Männern, wenn sie aufeinander treffen. So war es auch an einem Wochenende vor einigen Monaten, an dem sich folgende Geschichte zutrug:</p>
<p>Mein Freund Stephan (gibt es eigentlich noch Stefans mit einem ordinären &#8222;f&#8220;?) hatte fünf Freunde (darunter mich) engagiert, Sophia hat ihre beiden Schwestern mitgebracht. Acht Menschen und ein 7,49-Tonner-Möbelwagen, voll gestopft bis unters Dach, wo sich der Fikus Benjamini neben dem Fahrrad krümmt.</p>
<p>Genau: Stephan und Sophia ziehen zusammen in eine neue Wohnung, idyllisch im Grünen und in der tiefsten Provinz gelegen. Sie sind frisch verliebt.</p>
<p>Die fünf Freunde sind kräftige Kerle. Keine Studenten oder aus dem Fitness-Studio. Selbst den alten Bauernschrank von Sophias Oma heben und zerren sie die Treppe hinauf in den ersten Stock. Sophia liebt ihn, Stephan schiebt ihn.</p>
<p>Nach vier Stunden ist alles oben, jetzt übernehmen die Frauen das Kommando: Der Tisch kommt in die Küche, an die Wand darüber Rosina Wachtmeisters Katze. Danach wird das Sofa-Ensemble im Wohnzimmer mehrmals von einer Ecke in die andere gerückt, freilich im Gefolge auch Omas Bauernschrank, der dann doch im Schlafzimmer landet.</p>
<p>Noch befolgen die sechs Männer die weiblichen Anweisungen ohne Murren. Genau 57 Minuten lang, denn … jetzt gibt es Wichtigeres zu tun: Nur Satellitenanschluss in der neuen Wohnung – der Fernseher muss eingestellt werden!</p>
<p>Während Sophia wiederholt bei Stephan den Waschmaschinenanschluss anmahnt, versucht dieser inklusive aller verpflichteten Freunde, DSF und SAT1 zu justieren. Die Waschmaschine muss warten, anderweitig konzentriert bittet Stephan um Geduld: &#8222;Das mach´ ich danach, das dauert ja nur 5 Minuten.&#8220;</p>
<p>Um 17.45 Uhr ist der Fernseher betriebsbereit.</p>
<p>Die Freunde haben den vollen Bierträger entdeckt, Stephan nimmt sich derweil die Waschmaschine vor: Ächzend geht er mit dem Schlauch in der Hand in die Knie, stöhnend zwängt er sich zwischen Wand und Gerät, schimpfend versucht er, die Verbindung vom Wasserhahn zur Waschmaschine herzustellen.</p>
<p>Vergebens. Die Anschlussmanschette passt nicht.</p>
<p>Es ist kurz vor 18 Uhr, die Geschäfte in der Provinz schließen gleich. Stephan versucht ein treuherziges Lächeln, Sophias Nerven melden sich nachdrücklich.</p>
<p>Sie wird noch viel über Männer lernen müssen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>c/o Bernhard Krebs</p>
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		<title>Doch nur anderthalb Jahre</title>
		<link>https://der-kleine-krebs.de/doch-nur-anderthalb-jahre/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DerKleineKrebsVerlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2018 18:05:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FRAU-MANN-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Mann]]></category>
		<category><![CDATA[Warten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine bundesdeutsche Statistik: Während hierzulande Frauen durchschnittlich 75,7 Jahre alt werden, bringen es die Männer nur auf 69,8. Zugegeben, allein diese Tatsache lässt Raum für Spekulationen, mich interessiert heute aber eine andere Frage: Wie nutzt der Mann die Zeit, die ihm gegeben ist? Die Antwort ist sehr einfach: Er wartet&#46;&#46;&#46;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine bundesdeutsche Statistik: Während hierzulande Frauen durchschnittlich 75,7 Jahre alt werden, bringen es die Männer nur auf 69,8. Zugegeben, allein diese Tatsache lässt Raum für Spekulationen, mich interessiert heute aber eine andere Frage: Wie nutzt der Mann die Zeit, die ihm gegeben ist?</p>
<p>Die Antwort ist sehr einfach: Er wartet auf seine Frau.</p>
<p>Vollständig bekleidet, im Mantel, geht der Mann zur Haustür, die Schlüssel in der Hand und gedanklich bereits im Auto.</p>
<p>„Wart` mal kurz!“ Ein kleiner Satz nur, drei kurze Wörter. Der Zuruf aus dem Schlafzimmer klingt harmlos. Dennoch trifft er den Mann wie ein Blitz. Denn: Trotz gegenteiliger Bekundungen, fertig zu sein, ist seine Frau genau das nicht. Die Wahl der Schuhe wurde noch nicht getroffen, das „kurz“ dauert schließlich über eine Viertelstunde, in der Mann einfach nur dumm an der Tür steht.</p>
<p>„Einen Moment bitte!“ Der Mann hat gerade die schwere Kommode aus dem Wohnzimmer in den Partykeller geschleppt – just in dem Moment, in dem er das schwere Teil in der Ecke abstellen will, eilt seine Frau mit Staubtuch und Putzeimer herbei. Minutenlang schwebt die Kommode einen halben Meter über dem Boden. Gewiss, unter und hinter dem Möbelstück wird’s blitzblank sauber, aber rechtfertigt dies einen Bandscheibenvorfall?</p>
<p>„Wart` mal kurz!“ Es gibt tagtäglich unzählige Gelegenheiten, in denen der Mann zum Warten verdammt ist und dabei leidvoll erfährt, dass die Begrifflichkeit „mal kurz“ von den Geschlechtern grundsätzlich und elementar verschieden definiert wird.</p>
<p>Eine bundesdeutsche Rechnung: Der durchschnittliche Mann, der das Glück hat, auf eine Frau warten zu dürfen, tut dies mindestens 20 Minuten am Tag. Das sind im Jahr 7.300 Minuten oder über 121 Stunden. Abzüglich der Kindheit und Pubertät (wobei er bei Letzterem noch viel länger wartet, aber aus anderen Gründen) sind das rund 6.300 Stunden oder 525 Tage oder 75 Wochen.</p>
<p>Ein Mann wartet also in seinem Leben durchschnittlich anderthalb Jahre auf eine Frau.</p>
<p>Wenn man allerdings bedenkt, was er mit der restlichen Zeit anfängt, ist das vielleicht auch ganz gut so.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>c/o Bernhard Krebs</p>
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		<title>Raubkatzen, überall Raubkatzen!</title>
		<link>https://der-kleine-krebs.de/raubkatzen-ueberall-raubkatzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DerKleineKrebsVerlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2018 16:20:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FRAU-MANN-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenkleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Mann]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute Morgen bin ich in der Straßenbahn einem Tiger begegnet. Kurz darauf schrak ich beim Bäcker vor einem mächtigen Leoparden zurück, der sich mit einem Furcht erregenden Ozelot um das gebrezelte Futter balgte. Draußen auf der Straße schließlich flüchtete ich vor einem ganzen Rudel von Wildkatzen – allesamt mit dem&#46;&#46;&#46;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Morgen bin ich in der Straßenbahn einem Tiger begegnet. Kurz darauf schrak ich beim Bäcker vor einem mächtigen Leoparden zurück, der sich mit einem Furcht erregenden Ozelot um das gebrezelte Futter balgte. Draußen auf der Straße schließlich flüchtete ich vor einem ganzen Rudel von Wildkatzen – allesamt mit dem mehr oder weniger fülligen Hintern auf mehr oder weniger stämmigen Beinen wackelnd.</p>
<p>Das Wackeln macht mir Angst.</p>
<p>Ich weiß nicht warum, aber viele Frauen haben neuerdings eine Vorliebe für tierische Kleidung, die anstatt zu Samtpfoten nun hauteng zu Pfennigabsätzen getragen wird. Und ich weiß nicht warum, aber es sind zuvorderst die geschmacksicheren und erfolgreichen Damen im etwas reiferen Alter und aus besseren Kreisen, die plötzlich das elegante Business-Ensemble ablegen und sich in den archaischen Modedschungel wagen.</p>
<p>Mir ist, als erschalle ein sehr lautes, sehr weibliches Fauchen und Röhren durch die Straßen und Großraumbüros der Städte. Längst vergangene Zeitalter kehren wieder – unverkennbar neu geschminkt und parfümiert. Und ja, die Größe der Muster und die Länge der Streifen sind das sichtbare Zeichen für die hierarchische Stellung in der Meute der menschlichen Raubtiere.</p>
<p>Ohne Zweifel sind es dabei die Weibchen, die in pelzigen Röcken und weißen Strumpfhosen über ihren runden oder spitzen Knien das Signal zur Jagd gegeben haben – auf junge, knusprige, androgyne, schnuckelige und wehrlose Jünglinge, die nur eines sind: Leichte Beute für böse Mädchen.</p>
<p>Das wäre die eine Interpretationsmöglichkeit, …</p>
<p>… die andere befasst sich mit dem Phänomen der &#8222;besten Freundin“. Diese ist nämlich genau das Gegenteil der ursprünglichen Wortbedeutung von &#8222;beste&#8220; und verfolgt bei der modischen Beratung offensichtlich nur ein Ziel: Die potentielle Konkurrentin im Markt der Eitelkeiten vorzuführen.</p>
<p>Wie anders, wenn nicht als Ergebnisse tiefster Boshaftigkeit, wären sie zu erklären, die<br />
&gt; bunten Leggins, zum Zerreißen gespannt um enorme Oberschenkel;<br />
&gt; seidenen Tücher um Haar, Kopf und Körper – blau oder rosa;<br />
&gt; knappen Oberteile, die stattliche Bäuche frei legen;<br />
&gt; College-Schuhe mit Bommel, in denen karierte Stümpfe stecken?</p>
<p>Zum Glück gibt es beim Mann keine beste Freundin, sondern nur ehrliche Kumpel. Ich habe auch einen, Matthias – und natürlich vertraute ich ihm, als er mir ein hautenges Lifestyle-Radlertrikot ans Herz legte und mich davon überzeugte, dass es meine 20 Kilogramm wackelndes Übergewicht sehr schmeichelnd zur Geltung bringt. Nur:</p>
<p>Das Wackeln macht mir Angst.</p>
<p>c/o Bernhard Krebs</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://der-kleine-krebs.de/raubkatzen-ueberall-raubkatzen/">Raubkatzen, überall Raubkatzen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://der-kleine-krebs.de">Der kleine Krebs Verlag</a>.</p>
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		<title>Als Sherpa versagt</title>
		<link>https://der-kleine-krebs.de/als-sherpa-versagt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DerKleineKrebsVerlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Feb 2018 11:06:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FRAU-MANN-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Einkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenkleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Mann]]></category>
		<category><![CDATA[Shopping]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es könnte meine Geschichte sein, aber es könnte auch die Geschichte eines anderen Mannes sein. Vielleicht ist es sogar die Geschichte aller heterosexuellen, geschlechtsreifen Männer, die in einer Partnerschaft leben: Es ist ein Samstagmorgen wie viele andere auch, da seufzt die geliebte Frau mir über die frischen Semmeln hinweg ein&#46;&#46;&#46;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es könnte meine Geschichte sein, aber es könnte auch die Geschichte eines anderen Mannes sein. Vielleicht ist es sogar die Geschichte aller heterosexuellen, geschlechtsreifen Männer, die in einer Partnerschaft leben:</p>
<p>Es ist ein Samstagmorgen wie viele andere auch, da seufzt die geliebte Frau mir über die frischen Semmeln hinweg ein bedeutungsschwangeres &#8222;Ach&#8220; entgegen. Meine Reaktion ist in den vielen Männer-Generationen seit dem Rauswurf aus dem Paradies konditioniert: Was habe ich falsch gemacht? Was habe ich übersehen? Welches wichtige Datum habe ich vergessen? Habe ich in der Nacht wieder geschnarcht?</p>
<p>Egal, ich bin schuldig – und nach zehn Minuten anschließendem Schweigen weich gekocht. So weich, dass ich das erlösende (ebenfalls seufzende) &#8222;Ich hab nichts mehr anzuziehen&#8220; als herrliche Herausforderung annehme, etwas zu tun, was ich bei klarem Verstand niemals tun würde: Ich erkläre mich bereit, mit der Geliebten einkaufen zu gehen. In die Stadt. An einem Samstag.</p>
<p>Geduldig folge ich der Angebeteten im schicklichen Abstand durch die verschiedenen Geschäfte – die Erfahrung hat mich gelehrt, dass die ersten beiden Stunden ein lockeres &#8222;Aufwärmen&#8220; sind, trotz eventuell gegenteiliger Bekundungen noch ohne die geringste Kaufbereitschaft. Das Wissen darum schenkt mir ein stabiles Lächeln, das ich auch dann behalte, als es ernst wird.</p>
<p>In einer neuen In-Boutique (als Mann frage ich mich übrigens immer, ob es auch einen In-Baumarkt gibt?) startet das erste Auswahlverfahren: Das hinreißend rote Kleid mit den Tupfen oder doch lieber das gewagte &#8222;Etwas&#8220; im durchsichtigen Chiffon? Mir gefallen beide, das ist mein erster Fehler.</p>
<p>Nächster Versuch in einem Modeladen zwei Einkaufspassagen weiter. Ich bin heute zäh, so schnell gebe ich nicht auf. Und diesmal bin ich mir auch sicher: Nicht das Trachtenkostüm empfehle ich meiner Liebsten, sondern den raffiniert zugeschnittenen Hosenanzug. Das ist mein zweiter Fehler – noch vor meinem Hinweis auf die formidable Betonung der formidablen Figur fällt die Entscheidung für die andere Alternative.</p>
<p>Eine Ewigkeit später bin ich zum Gepäckträger mit unzähligen Einkaufstaschen mutiert. Ein oberpfälzer Sherpa, der seine Bestimmung gefunden hat.</p>
<p>Daheim. Ich werfe die Tüten auf den Tisch und mich auf das Sofa. Ich habe das Einkaufsabenteuer wacker überstanden, siegessicher erwarte ich meinen Preis: Ein ganz, ganz dickes Lob für meine Geduld.</p>
<p>Das ist mein letzter Fehler, wie mir meine Liebste zornig an den Kopf schleudert: &#8222;Bei dem Gesicht, das Du ständig ziehst, macht das Einkaufen überhaupt keinen Spaß!&#8220;</p>
<p>????????????????????????????????????????</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>c/o Bernhard Krebs</p>
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