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	<title>Shopping Archive - Der kleine Krebs Verlag</title>
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	<description>Geschichten. Einzeln, in Büchern und als Werbemittel.</description>
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		<title>Als Sherpa versagt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[DerKleineKrebsVerlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Feb 2018 11:06:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FRAU-MANN-Geschichten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es könnte meine Geschichte sein, aber es könnte auch die Geschichte eines anderen Mannes sein. Vielleicht ist es sogar die Geschichte aller heterosexuellen, geschlechtsreifen Männer, die in einer Partnerschaft leben: Es ist ein Samstagmorgen wie viele andere auch, da seufzt die geliebte Frau mir über die frischen Semmeln hinweg ein&#46;&#46;&#46;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es könnte meine Geschichte sein, aber es könnte auch die Geschichte eines anderen Mannes sein. Vielleicht ist es sogar die Geschichte aller heterosexuellen, geschlechtsreifen Männer, die in einer Partnerschaft leben:</p>
<p>Es ist ein Samstagmorgen wie viele andere auch, da seufzt die geliebte Frau mir über die frischen Semmeln hinweg ein bedeutungsschwangeres &#8222;Ach&#8220; entgegen. Meine Reaktion ist in den vielen Männer-Generationen seit dem Rauswurf aus dem Paradies konditioniert: Was habe ich falsch gemacht? Was habe ich übersehen? Welches wichtige Datum habe ich vergessen? Habe ich in der Nacht wieder geschnarcht?</p>
<p>Egal, ich bin schuldig – und nach zehn Minuten anschließendem Schweigen weich gekocht. So weich, dass ich das erlösende (ebenfalls seufzende) &#8222;Ich hab nichts mehr anzuziehen&#8220; als herrliche Herausforderung annehme, etwas zu tun, was ich bei klarem Verstand niemals tun würde: Ich erkläre mich bereit, mit der Geliebten einkaufen zu gehen. In die Stadt. An einem Samstag.</p>
<p>Geduldig folge ich der Angebeteten im schicklichen Abstand durch die verschiedenen Geschäfte – die Erfahrung hat mich gelehrt, dass die ersten beiden Stunden ein lockeres &#8222;Aufwärmen&#8220; sind, trotz eventuell gegenteiliger Bekundungen noch ohne die geringste Kaufbereitschaft. Das Wissen darum schenkt mir ein stabiles Lächeln, das ich auch dann behalte, als es ernst wird.</p>
<p>In einer neuen In-Boutique (als Mann frage ich mich übrigens immer, ob es auch einen In-Baumarkt gibt?) startet das erste Auswahlverfahren: Das hinreißend rote Kleid mit den Tupfen oder doch lieber das gewagte &#8222;Etwas&#8220; im durchsichtigen Chiffon? Mir gefallen beide, das ist mein erster Fehler.</p>
<p>Nächster Versuch in einem Modeladen zwei Einkaufspassagen weiter. Ich bin heute zäh, so schnell gebe ich nicht auf. Und diesmal bin ich mir auch sicher: Nicht das Trachtenkostüm empfehle ich meiner Liebsten, sondern den raffiniert zugeschnittenen Hosenanzug. Das ist mein zweiter Fehler – noch vor meinem Hinweis auf die formidable Betonung der formidablen Figur fällt die Entscheidung für die andere Alternative.</p>
<p>Eine Ewigkeit später bin ich zum Gepäckträger mit unzähligen Einkaufstaschen mutiert. Ein oberpfälzer Sherpa, der seine Bestimmung gefunden hat.</p>
<p>Daheim. Ich werfe die Tüten auf den Tisch und mich auf das Sofa. Ich habe das Einkaufsabenteuer wacker überstanden, siegessicher erwarte ich meinen Preis: Ein ganz, ganz dickes Lob für meine Geduld.</p>
<p>Das ist mein letzter Fehler, wie mir meine Liebste zornig an den Kopf schleudert: &#8222;Bei dem Gesicht, das Du ständig ziehst, macht das Einkaufen überhaupt keinen Spaß!&#8220;</p>
<p>????????????????????????????????????????</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>c/o Bernhard Krebs</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://der-kleine-krebs.de/als-sherpa-versagt/">Als Sherpa versagt</a> erschien zuerst auf <a href="https://der-kleine-krebs.de">Der kleine Krebs Verlag</a>.</p>
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