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	<title>Meeting Archive - Der kleine Krebs Verlag</title>
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	<description>Geschichten. Einzeln, in Büchern und als Werbemittel.</description>
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	<title>Meeting Archive - Der kleine Krebs Verlag</title>
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		<title>Floskeln im Meeting – gebt mir mehr!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[DerKleineKrebsVerlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2018 15:34:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BUSINESSgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Besprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Floskeln]]></category>
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		<category><![CDATA[Meeting]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer an einem Meeting, das früher „Besprechung“ hieß, teilnimmt, weiß: Nirgendwo wird Zeit in solchen Maßen vergeudet wie bei solchen Gelegenheiten. Nicht nur, dass jeder frei nach Karl Valentins „Es ist schon alles gesagt! Nur noch nicht von allen!“ etwas sagen will – auch die Diskrepanz zwischen Gesagtem und Gemeintem&#46;&#46;&#46;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer an einem Meeting, das früher „Besprechung“ hieß, teilnimmt, weiß: Nirgendwo wird Zeit in solchen Maßen vergeudet wie bei solchen Gelegenheiten. Nicht nur, dass jeder frei nach Karl Valentins „Es ist schon alles gesagt! Nur noch nicht von allen!“ etwas sagen will – auch die Diskrepanz zwischen Gesagtem und Gemeintem ist kaum höher als in einem Meeting.</p>
<p>Meeting heißt immer auch: Wir haben reichlich Zeit und Platz für Allgemeinplätze und Floskeln. Was sie auf dem „doppelten Boden“ der Kommunikation bedeuten, ist dabei immer spannender als der meist inhaltslose Satz selbst. Sehen wir uns dazu einfach ein paar Beispiele an.</p>
<p><em><strong>Es gibt keine Probleme, sondern nur Herausforderungen.</strong><br />
</em>Auswuchs des verzweifelten Mühens, mit positiven Formulierungen Negatives oder Schwieriges einfach schön zu reden. Dieser Ausruf der „Tschacka-Tschacka-Wir-schaffen-das“-Mentalität macht vor allem den Zweiflern in der Runde ein schlechtes Gewissen. Ein Problem bleibt die Herausforderung trotzdem.</p>
<p><strong><em>Ich habe das jetzt mitgenommen.<br />
</em></strong>Beruhigt alle, dass das Meeting erfolgreich und nicht völlig überflüssig war. Stimmt meistens aber nicht.</p>
<p><em><strong>Fassen wir zusammen.<br />
</strong></em>… und zwar nur das, was mir wichtig erscheint und was ich bei der Verfolgung meiner eigenen Ziele benötige. Dieser Satz ist das mündliche Pendant zum Schreiber an der Flip-Chart, der mit der individuellen Zusammenfassung vor allem eines tut: Er manipuliert.</p>
<p><em><strong>Für uns ändert sich erstmal überhaupt nichts.<br />
</strong></em>Der Satz signalisiert allen Teilnehmern des Meetings WARNSTUFE 1!!!! Natürlich ändert sich bald etwas. Und in der Regel nicht zum Guten.</p>
<p><em><strong>To be discussed.<br />
</strong></em>Nichts anderes als der Versuch des Schwätzers in der Runde, ohne jeglichen Kompetenznachweis das Ruder des Meetings an sich zu reißen bzw. zumindest allen Anwesenden das Gefühl zu geben, dass er es drauf hat. Findet man vorzugsweise bei Agenturchefs &#8211; und funktioniert seltsamerweise.</p>
<p><em><strong>In diesem Meeting wollen wir zu einer finalen Entscheidung kommen.<br />
</strong></em>Eigentlich setzen wir uns nur zusammen, weil wir alle zusammen sehr genau wissen, dass „final“ und „Entscheidung“ eigentlich nichts in einem Meeting zu suchen haben. Heute nicht, morgen nicht und übermorgen auch nur vielleicht.</p>
<p><em><strong>Bitte korrigieren Sie mich!<br />
</strong></em>Aber wehe, Sie tun das wirklich. Ebenso sollten Sie niemals ehrlich sein, wenn Sie dazu aufgefordert werden.</p>
<p><em><strong>Das ist eine typische Win-Win-Situation.<br />
</strong></em>In solchen Situationen gibt es immer einen Gewinner. Und einen Verlierer, dem vorgegaukelt werden soll, dass er vom Deal auch etwas hat. Zumindest hat er ein gutes Gefühl.</p>
<p><em><strong>So what? What ever!<br />
</strong></em>Wird vor allem vom Ranghöchsten am Meeting-Tisch verwendet. Diese abschätzige Lieblingsfloskel aller Chefs signalisiert vor allem: „Im Gegensatz zu Euch habe ich Ahnung und weiß Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden!“</p>
<p><em><strong>Wir werden die Synergien nutzen.<br />
</strong></em>Sobald uns einer endlich mal sagt, wo sie denn eigentlich sind. Überhaupt sind die „Synergien“ ebenso wie „das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ eines der größten Geheimnisse jeglicher Unternehmenskultur: Für jeden einleuchtend und augenscheinlich nachvollziehbar, fehlt den angeblichen Vorteilen (gerne auch als Mehrwert bezeichnet) in den allermeisten Fällen jegliche bezifferbare Grundlage.</p>
<p><em><strong>Vielen Dank an das gesamte Team!<br />
</strong></em>Na klar, glauben wir sofort. Und wir finden es ganz toll, dass derjenige, der dies sagt, an sein Team denkt &amp; damit unterstreichen will, dass sein Erfolg auch der Erfolg des Teams ist. Zum Glück muss man ja nicht alles wörtlich nehmen.</p>
<p><em><strong>Wir müssen die Aufgabe proaktiv und lösungsorientiert angehen.<br />
</strong></em>Die Frage ist nur: Wer fängt damit an? Und wer kehrt die alten Probleme schnell unter den Tisch?</p>
<p><em><strong>Wir sollten den vorgegebenen Zeithorizont beachten.<br />
</strong></em>Wer dies sagt, wird endlich mal konkret. Denn er will einfach nur wissen, wie lange er den Job vor sich her schieben kann, bis es richtig eng wird.</p>
<p><em><strong>Noch nicht entscheidungsreif. // Wir müssen erst unsere Hausaufgaben machen. // Wir benötigen noch mehr Informationen. // Wir brauchen eine Evaluation!<br />
</strong></em>Sehr viele Floskeln, die alle das EINE meinen: Wir haben noch nichts geschafft und brauchen ein weiteres Meeting. Und dann noch eins und noch eins….</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>c/o Bernhard Krebs</p>
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		<title>Die Sechs Gebote des MEETINGMAN</title>
		<link>https://der-kleine-krebs.de/die-sechs-gebote-des-meetingman/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DerKleineKrebsVerlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Feb 2018 16:29:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BUSINESSgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Besprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Manager]]></category>
		<category><![CDATA[Meeting]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin ein Besprechungs-Mann. Oder genauer, ich bin THE ONE AND ONLY MEETINGMAN, der Sie an ein paar elementaren Regeln teilhaben lässt! 1. Du sollst mindestens 10 Meetings am Tag haben Eine Besprechung am Tag ist definitiv zu wenig; schon allein, weil man seiner Sekretärin oder Kollegin die Chance nimmt,&#46;&#46;&#46;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ein Besprechungs-Mann. Oder genauer, ich bin THE ONE AND ONLY MEETINGMAN,<br />
der Sie an ein paar elementaren Regeln teilhaben lässt!</p>
<p><strong>1. Du sollst mindestens 10 Meetings am Tag haben</strong></p>
<p>Eine Besprechung am Tag ist definitiv zu wenig; schon allein, weil man seiner Sekretärin oder Kollegin die Chance nimmt, Sie am Telefon zu entschuldigen.</p>
<p>Zur Sollerfüllung empfiehlt sich vor einem Meeting ein Vor-Meeting und davor ein Kurzbriefing anzusetzen – ebenso wie danach effektive Nachbesprechungen in Kleingruppen einzuplanen. Die Telefonkonferenz (von Profis „Telko“ oder „Call“ genannt) bietet zudem internationale Chancen, den Tag besprechend zu gestalten.</p>
<p><strong>2. Du sollst die Kollegen um Dich scharen.</strong></p>
<p>Die Macht der Initiative: Laden Sie zu Meetings ein bzw. lassen Sie von Ihrer Sekretärin dazu einladen. Im Gegenzug dazu lassen Sie einen Mitbewerber, der ähnliche Tricks versucht, erst einmal warten. Sie sorgen anschließend dafür, dass der Chef auch keine Zeit hat – und sagen kurz vor Termin im Namen beider ab.</p>
<p><strong>3. Du sollst für Dein Raumklima sorgen.</strong></p>
<p>Banal, aber in seiner Wirkung nicht zu unterschätzen: Sorgen Sie dafür, dass die Teilnehmer der Besprechung schwitzen, frieren oder geblendet werden. Natürlich sind Sie auf die geschaffenen, möglichst unwirtlichen Extrembedingungen vorbereitet – und profitieren von der Unkonzentriertheit der anderen.</p>
<p>Übrigens: Raucher zwingen Sie zur Zustimmung, indem Sie nach circa einer Stunde (das Sucht- Intervall des Kettenrauchers) eine wichtige Entscheidung zum Thema machen.</p>
<p><strong>4. Du sollst pünktlich sein.</strong></p>
<p>Für den Chef bedeutet dies: pünktlich 5 Minuten zu spät. Für Nicht-Chefs wie Sie aber 5 Minuten zu früh. Nutzen Sie die kurze Zeit, einen offensichtlich elementaren Satz (z. B. „Wir müssen nachhaltig unsere Innovationskraft in optimierten Prozessen spielen.“) zu platzieren – und alle Spätkommer mit einem ungnädigen Blick zu strafen. Und jedes Mal, wenn in der anschließenden Besprechung das Wort „Innovation“ fällt, nutzen Sie die Gelegenheit für den Hinweis: „Ja, wenn Sie pünktlich gekommen wären.“</p>
<p><strong>5. Du sollst den Stift nicht aus der Hand geben.</strong></p>
<p>Seien Sie der Mann an dem Flip-Chart, seien Sie der Mann mit dem Stift! Kein Mensch wird realisieren, dass Sie in der Diskussion die eine oder andere Aussage nicht aufschreiben bzw. die Begriffe auf einem weißen Blatt Papier in Ihrem Sinne ordnen. Ein geschickter Meetingman wird hier den Grundstein seiner Einflusssphäre legen.</p>
<p><strong>6. Du sollst den „Besprechungsprotokollen“ huldigen.</strong></p>
<p>Nutzen Sie die Gewohnheit der meisten Besprechungsteilnehmer, Protokolle nicht zu lesen. Der versierte Meetingman wird dafür sorgen, dass er die Protokolle schreibt und der Nachwelt ausschließlich seine Kern-Botschaften erhalten bleiben.</p>
<p>Bei späteren Besprechungen muss jeder Kritiker, der anderes als das Geschrieben behauptet, erst einmal erklären, warum er damals keinen Widerspruch eingelegt hatte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>c/o Bernhard Krebs</p>
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