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	<title>Gute-Nacht-Geschichten Archive - Der kleine Krebs Verlag</title>
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	<description>Geschichten. Einzeln, in Büchern und als Werbemittel.</description>
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	<title>Gute-Nacht-Geschichten Archive - Der kleine Krebs Verlag</title>
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		<title>Olaf und Karlinchen</title>
		<link>https://der-kleine-krebs.de/olaf-und-karlinchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DerKleineKrebsVerlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Feb 2024 13:55:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KINDER(VORLESE)Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Gute-Nacht-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Ohrenkneifer]]></category>
		<category><![CDATA[Ohrenkriecher]]></category>
		<category><![CDATA[Ohrenzwicker]]></category>
		<category><![CDATA[Spielen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Egal, was die Leute behaupten: Man kann einfach nicht genug spielen.) Um die wichtigste Frage gleich vorneweg zu nehmen und auch die folgende Geschichte nicht mit Vorurteilen zu belasten: Ohrenwürmer kriechen nicht in die Ohren von Menschen – auch nicht in Gegenden, wo Menschen sie Ohrenkriecher, Ohrenzwicker oder Ohrenkneifer nennen&#46;&#46;&#46;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Egal, was die Leute behaupten: Man kann einfach nicht genug spielen.)</em></p>
<p>Um die wichtigste Frage gleich vorneweg zu nehmen und auch die folgende Geschichte nicht mit Vorurteilen zu belasten: Ohrenwürmer kriechen nicht in die Ohren von Menschen – auch nicht in Gegenden, wo Menschen sie Ohrenkriecher, Ohrenzwicker oder Ohrenkneifer nennen und kleinen Kindern Angst einjagen möchten. Tatsächlich kommt ihr Name daher, dass die alten Griechen und Römer meinten, wenn man die kleinen, armen Viecher zerstampft und pulverisiert, hilft das gegen Ohrenkrankheiten und gegen Taubheit.</p>
<p>Davon weiß Karlinchen aber nichts, es interessiert sie auch nicht. Dabei ist sie doch selbst ein Ohrenwurm-Mädchen und zwar ein ziemlich stolzes. Obwohl sie kleiner als die anderen ist, lässt sie sich von den Ohrenwurm-Jungs gar nichts gefallen, selbst wenn diese sie zu ärgern versuchen.</p>
<p>Wie alle Ohrwurm-Kinder spielt Karlinchen sehr gerne. Und wie alle ihre Freunde staunt sie immer über die Ameisen und Bienen, wenn sie mal welche treffen. Das kommt selten genug vor, aber es ist für sie stets eine Begegnung mit Aliens (wobei Ohrwürmer diesen Begriff freilich nicht kennen), denn Ameisen und Bienen spielen nicht. Sie arbeiten. Von früh bis spät, von Geburt bis zum Tod.</p>
<p>Karlinchen hat noch nie mit einem Ameisen-Kind gesprochen, sonst hätte sie bestimmt gefragt: „Kennt Ihr eigentlich etwas anderes als Arbeiten? Spielt ihr auch zwischendurch?“ Das kleine Ohrwurm-Mädchen kann nämlich nicht glauben, dass Kinder nicht spielen. Sie selbst tut eigentlich nichts anderes – und ihre Mama und ihr Papa haben auch noch nie gesagt, dass sich das mal entscheidend ändern wird. Denn es ist wahr, Ohrwürmer spielen auch als Omas und Opas sehr gerne.</p>
<p>Das einzige Problem, das Karlinchen hat: Ohrenwürmer spielen immer das Gleiche, sie kennen nämlich nur ein Spiel und das heißt „Stupsen“. Dazu laufen sie in einer dunklen Ritze oder in einer noch dunkleren Ecke wild durcheinander und stupsen sich gegenseitig an. Und bei jedem Stupser schreien sie „Stups dich“ … und laufen weiter.</p>
<p>Das ist viel lustiger als es klingt. Und trotzdem kommt der Tag, an dem Karlinchen plötzlich keinen Spaß mehr an diesem Spiel hat. Sie findet es richtig langweilig und fad – und als sie ein Freund stupst, stampft sie fest mit dem rechten, vorderen Fuß auf und sagt bestimmt „Mir reicht´s“. Und weil die anderen Ohrwürmer davon keine Notiz nehmen und weiter spielen, beschließt Karlinchen abzuhauen. Sie kommt aber nicht weit, denn nur einen Meter weiter, um die Hausecke herum, stößt sie gegen ein anderes Tier.</p>
<p>Sie sieht in zwei verdutze Augen, die neugierig hinter einer dicken Brille hervorlugen. Und sie hört ein erschrockenes „Aua!“, gefolgt von einem etwas weinerlichen „Du bist mir auf meinen vierten Fuß getreten. Und auf den siebten auch.“ Karlinchen weiß sofort, welches Tier da vor ihr steht, denn sie hatte schon welche vor geraumer Zeit in der hintersten Ecke des Zimmers gesehen: „Du bist eine Kellerassel.“</p>
<p>„Das weiß ich selbst. Da brauche ich keinen Ohrwurm dazu“, brummt ihr Gegenüber und reibt sich dabei zwei Beine. „Ich bin Karlinchen. Und wie heißt Du?“, will das Mädchen lachend wissen, woraufhin der Kellerassel-Junge nur meint: „Olaf“.</p>
<p>„Gesprächig bist Du ja nicht gerade“, beschwert sich Karlinchen, gibt aber noch nicht auf: „Willst Du mit mir spielen? Kannst Du überhaupt spielen? Oder seid Ihr Kellerasseln wie die Ameisen, die nur arbeiten? Und wenn nicht, welche Spiele kennst Du?“ Olaf ist sichtlich verstört und schweigt etwas überfordert angesichts des Fragen-Bombardements.</p>
<p>Als das Ohrwurm-Mädchen nach drölfzig weiteren Fragen kurz Luft holt, ist die Zeit für Olaf gekommen: „Und wann spielen wir endlich?“, meint er grinsend und rennt schon mit einem „Komm, lass uns die kleinen Gräser in den Fugen zur Hausmauer kitzeln“ davon. Karlinchen fackelt ebenfalls nicht lange und lässt sich von ihrem neuen Freund zeigen, wie man gekonnt Gräser kitzelt. Denn nur, wenn man es richtig macht, rollen sie sich ganz fest zusammen, springen wieder auf und vibrieren anschließend so fest, dass es eine wunderschöne Melodie ergibt. Aber nur, wenn man mehrere Gräser gleichzeitig kitzelt.</p>
<p>Staunend kommen immer mehr Ohrwürmer heran, die im Anblick des Gräser-Schauspiels ganz vergessen haben, dass sie sich eigentlich anstupsen wollten. Fasziniert lauschen sie den Klängen und kitzeln selbst Gräser, so dass das grüne Orchester immer größer und die Musik immer kräftiger wird. Bis, ja bis Olaf weiterläuft und Karlinchen zuruft: „Und jetzt spielen wir ‚Blinder Regenwurm-Verstecken´ und dann ‚Dreckkügelchen drehen` und dann ‚Glühwürmchen wirbeln‘ und dann ….“</p>
<p>Die beiden spielen den ganzen Tag und jeden darauffolgenden Tag – und jeden Tag fallen ihnen neue Spiele ein, zu denen immer mehr Ohrwürmer und Kellerasseln kommen. Natürlich, manchmal spielen sie auch „Stupsen“, das ihnen immer noch viel Spaß macht. Aber dank Olaf und Karlinchen haben sie so viele neue Spielideen, dass ihnen garantiert niemals langweilig werden wird.</p>
<p>Und manchmal schaut sogar eine kleine Ameise bei den spielenden Tierkindern vorbei, die, wenn die Mutter nicht achtgibt, auch zwischendurch gerne ein Gras kitzelt. Spielen macht nicht nur Spaß, Spielen bringt auch zusammen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>c/o Bernhard Krebs</p>
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		<title>Florian springt schon wieder!</title>
		<link>https://der-kleine-krebs.de/florian-springt-schon-wieder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DerKleineKrebsVerlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 May 2020 15:45:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KINDER(VORLESE)Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Gute-Nacht-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Publikum]]></category>
		<category><![CDATA[Spatz]]></category>
		<category><![CDATA[Tollpatsch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Florian war ein kleiner Spatz und hatte eine riesige Familie. Er hatte Mama, Papa, Omas, Opas, viele Schwestern und Brüder und noch viel mehr Tanten, Onkeln, Cousinen und Cousins. Er konnte sie zwar nicht mehr zählen, aber er kannte jeden einzelnen von ihnen, und alle kannten ihn. Während untertags jeder&#46;&#46;&#46;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Florian war ein kleiner Spatz und hatte eine riesige Familie. Er hatte Mama, Papa, Omas, Opas, viele Schwestern und Brüder und noch viel mehr Tanten, Onkeln, Cousinen und Cousins. Er konnte sie zwar nicht mehr zählen, aber er kannte jeden einzelnen von ihnen, und alle kannten ihn.</p>



<p>Während untertags jeder Spatz machte, was er wollte, traf sich allabendlich die gesamte Sippe und flog zum Swimmingpool von Herrn Schmid, den dieser im Frühjahr in seinen Garten eingelassen hatte. Das Wasser war nur durch einen schmalen Ablauf und eine wenige Zentimeter hohe Brüstung vom gepflegten Rasen getrennt. Perfekt für Spatzen, um sich darauf niederzulassen und zu trinken.</p>



<p>Das war vielleicht jeden Abend ein fröhliches Treiben und ein Lärmen, das Herrn Schmid nicht störte. Im Gegenteil: Gerne setzte er sich in seinen Stuhl am Rande des Pools und schaute den Vögeln zu. Ein paar miesepetrige Kolkraben schauten ebenfalls regelmäßig vorbei und zwei kleine, flotte Schwalben tranken kunstvoll im Flug.</p>



<p>Jeder der Spatzen-Familie beherrschte die Kunst, geschwind und in hohem Tempo anzufliegen und auf den Punkt genau zu landen. Außer Florian, denn der plumpste wirklich jedes Mal ins Wasser.</p>



<p>Alle lachten über den komischen Tollpatsch.</p>



<p>Natürlich machte das Florian sehr traurig, denn weder Mensch noch Spatz werden gerne ausgelacht – und schon gar nicht, wenn sie sich dumm anstellen. Eines Abends aber gelang dem kleinen Spatzen ein sehr kunstvoller Bauchklatscher mit einem anschließenden Purzelbaum und zwei Drehungen um die eigene Achse. Darüber lachten die anderen Vögel nicht, vielmehr staunten sie Meisen-Klötze und einige klatschten sogar.</p>



<p>Darüber wiederum war Florian verwundert. Als er aber merkte, dass ihn die anderen Spatzen nicht veräppelten, sondern ihr Staunen und ihre Bewunderung echt waren, flog er hoch, drehte eine Runde, kam zurück – und versuchte einen zweiten Bauchklatscher, diesmal mit einem Salto, der ihm zwar noch nicht richtig gelang, aber bei seinen Zuschauern wieder Beifall hervorrief.</p>



<p>Jetzt war Florian so richtig in Fahrt: Immer wieder flog er den Pool an und probierte eine Figur nach der anderen aus. Nicht nur die Spatzen waren begeistert, auch Herr Schmid erhob sich aus seinem Stuhl und staunte darüber, was der kleine Vogel anstellte. Noch an diesem Abend musste Florian immer wieder eine neue Zugabe geben – an den darauffolgenden Tagen wurde die Schar seiner Fans immer größer. Und alle riefen ihren Freunden und allen Tieren, denen sie begegneten, zu: „Kommt zum Pool, das müsst ihr sehen.“</p>



<p>Der Rest der Geschichte ist schnell erzählt: Florian wurde ein Star, heiratete die hübscheste aller Spatzendamen und bekam viele, viele Spatzenkinder, die mit ihm gemeinsam Bauchklatscher übten.</p>



<p>Und die Moral? Man darf ruhig dämlich aussehen, solange man ein Publikum hat, das zusieht.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>c/o Bernhard Krebs</p>
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		<title>Vincent, der Maler</title>
		<link>https://der-kleine-krebs.de/vincent-der-maler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DerKleineKrebsVerlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2018 14:53:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KINDER(VORLESE)Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Gute-Nacht-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[maler]]></category>
		<category><![CDATA[Maus]]></category>
		<category><![CDATA[Talente]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Wie so häufig im Leben weiß man gar nicht, welche Talente in einem schlummern.) Eigentlich hatte Vincent nur Blödsinn im Kopf. Und zwar von frühmorgens bis spätabends, was aber für eine Feldmaus wie Vincent gar nicht weiter schlimm war. Denn zwischen Nüsse sammeln und Nüsse essen war genügend Zeit, sich&#46;&#46;&#46;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Wie so häufig im Leben weiß man gar nicht, welche Talente in einem schlummern.)</em></p>
<p>Eigentlich hatte Vincent nur Blödsinn im Kopf. Und zwar von frühmorgens bis spätabends, was aber für eine Feldmaus wie Vincent gar nicht weiter schlimm war. Denn zwischen Nüsse sammeln und Nüsse essen war genügend Zeit, sich auszuruhen – oder Blödsinn zu machen. Vincent erschreckte gerne die drei Rebhühner in der Nachbarschaft, versteckte dem Igel seinen faulen Apfel oder machte dem Hasen einen Knoten in seine Ohren.</p>
<p>Vincent hatte also alle Hände voll zu tun – bis er eines Tages am Wegesrand, direkt neben einer kleinen Pfütze, etwas ganz Seltsames fand. Es war ein kleiner Kasten mit Wasserfarben, in dem zwischen Hellgelb und Dunkelblau sogar noch ein paar Pinsel lagen. Der schlaue Feldmäuserich brauchte nicht lange um zu verstehen, für was ein Malkasten gut ist. Und schon malte er sein erstes Bild auf den Erdboden. Es war eine Sonnenblume, die allerdings beim ersten Versuch noch aussah wie ein wackeliger gelber Kreis mit krummen Strichen.</p>
<p>Während sich die vorbeikrabbelnden Käfer über Vincents erste Malversuche kugelig lachten, war der Feldmäuserich schon ganz zufrieden mit seinem ersten Werk. Und weil es ihm so viel Spaß machte, malte er gleich noch ein zweites Sonnenblumenbild und ein drittes und ein viertes – bis es tatsächlich nach einer Sonnenblume aussah.</p>
<p>„Ich bin ein Künstler!“, jubelte Vincent. Das sollten natürlich auch seine Freunde, die Rebhühner, der Igel und der Hase sehen. Und er lief los um sie zu holen. Dabei begann es zu regnen, was Vincent und seine Freunde jedoch wenig störte. Sie waren schließlich gewohnt, bei jedem Wetter unter freiem Himmel zu sein.</p>
<p>Doch welche Enttäuschung! Als sie allesamt zu den Bildern rannten, waren diese nicht mehr da. Vom Regen einfach weg geschwemmt. Mit Wasser auf ewig ausradiert. „Macht doch nix“, mümmelte der Hase, „malst du eben ein neues Bild.“ Auch die Rebhühner waren dafür, dass Vincent weiter malen sollte. Dann war er wenigstens beschäftigt und konnte sie nicht ärgern.</p>
<p>Der Mäuserich ließ sich auch nicht lange bitten, denn er hatte schon eine neue Idee im Kopf, was er denn nun malen könnte. Eine Wiese mit Klatschmohn sollte es sein, mit sehr vielem Klatschmohn. Dazu suchte er sich einen sehr breiten Feldweg aus, auf den er mit Pinsel und Farbe eine riesige grüne Wiese mit rotem Klatschmohn zauberte. Als er nach Stunden endlich mit dem Bild fertig war, suchte er abermals seine Freunde, damit sie sein Kunstwerk bestaunen konnten.</p>
<p>Aber es schien so, als hätte der Himmel etwas gegen Vincent, denn schon wieder zogen dicke Regenwolken auf – und blieben wenig später von der gemalten Klatschmohnwiese nur noch ein paar dünne rotgrünbraune Rinnsale übrig. Es war zum Stadtmäuse melken: Kein Tier, geschweige denn ein Mensch, sollte wohl je ein Bild von Vincent zu Gesicht bekommen. „Dann eben nicht“, dachte sich der kleine Feldmäuserich, schnallte sich seine Pinsel und den Farbkasten auf den Rücken und machte sich auf um dem Hasen mal wieder seine langen Ohren zu verknoten.</p>
<p>Als er aber um die nächste Waldwegkurve sauste, stieß er krachend mit einer großen Schildkröte zusammen. Während Vincent bedröppelt am Boden lag und noch darüber nachdachte, was gerade passiert ist, grinste ihn die Schildkröte an: „Hallo, ich bin Theo. Und wer bist du? Warum hast du es denn so eilig? Und was sollen die Pinsel und der kleine Kasten auf deinem Rücken?“</p>
<p>„Ich heiße Vincent und bin gerade unterwegs zu meinen Freunden. Aber den Pinsel und den Farbkasten kannst du haben, die brauche ich nicht mehr“, stotterte Vincent. Und er fügte zornig hinzu: „Ich male nämlich nicht mehr, weil meine Bilder immer vom Regen weggeschwemmt werden.“</p>
<p>„Macht dir denn das Malen Spaß?“, wollte Theo wissen.<br />
„Ja, sehr! Aber wenn ich meine Bilder keinem zeigen kann, lasse ich es besser gleich bleiben.“ Vincent war wirklich ziemlich traurig.</p>
<p>Aber Theo hatte eine Idee: „Wie wäre es, wenn du deine Bilder auf meinem Rückenpanzer malst. Da können wir zu den Tieren gehen um ihnen die Bilder zeigen und sie müssen nicht zu dir kommen. Und wenn es regnet, dann stellen wir uns einfach unter einen Baum.“</p>
<p>Der kleine Feldmäuserich überlegte nicht lange, sondern riss die Malutensilien von seinem Rücken und malte ganz fix auf eine Panzerplatte eine Mohnblume und auf die andere eine Sonnenblume. Die kleinen Bilder leuchteten und die Augen von Vincent blitzten vor Freude. Theo hielt sich erst ganz still, schritt dann aber ganz langsam zum Ufer des nahen Bachs. Er wollte nämlich sehen, was Vincent gemalt hatte. Im Wasser betrachtete er sein Spiegelbild und die beiden gemalten Blumen. „Du bist wirklich ein Künstler, Vincent“, staunte die große und sehr alte Schildkröte.</p>
<p>Theo war nicht allein mit seiner Meinung, wie sich schon kurz darauf herausstellte. Ein Fuchs, der des Weges daher kam und sich schon über eine Feldmaus-Zwischenmahlzeit freute, vergaß seinen Hunger und bewunderte lächelnd die Bilder. Es dauerte nicht lange und von der Ameise bis zum Wildschwein wussten alle Tiere im Wald, welch tolle Bilder Vincent malen konnte.</p>
<p>Zusammen zogen die Schildkröte und Feldmaus durch die Lande und zeigten allen, die sie sehen wollten, die leuchtenden Bilder auf dem Rückenpanzer. Zum Glück hatte der viele Felder, so dass ein Anschauen nie langweilig wurde und es immer wieder Überraschendes zu entdecken gab.</p>
<p>Und wenn der Panzer von Theo mit Bildern voll und kein Fitzelchen Platz mehr frei waren? Nun, dann tanzten die beiden Freunde im Regen. Schließlich ist nichts für die Ewigkeit – und hat Vincent immer genügend neue Bilder in seinem Herzen und seiner Fantasie.</p>
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		<title>Duck dich, Nelson. Eine kleine Geschichte mit Rebhühnern.</title>
		<link>https://der-kleine-krebs.de/duck-dich-nelson-eine-kleine-geschichte-mit-rebhuehnern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DerKleineKrebsVerlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2018 14:50:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KINDER(VORLESE)Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Gute-Nacht-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Rebhühner]]></category>
		<category><![CDATA[Talente]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hinter dem Bahndamm, direkt am Gleis, lebt eine fröhliche Rebhuhn-Familie, die aus einer fleißigen Mama, einem dicken Papa und drei kleinen und sehr frechen Rebhuhn-Küken besteht. Das sind zwei Mädchen und ein Junge und sie heißen Nala, Nuri und Nelson. Was auch bedeutet: Nelson hatte und hat es gar nicht&#46;&#46;&#46;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Hinter dem Bahndamm, direkt am Gleis, lebt eine fröhliche Rebhuhn-Familie, die aus einer fleißigen Mama, einem dicken Papa und drei kleinen und sehr frechen Rebhuhn-Küken besteht. Das sind zwei Mädchen und ein Junge und sie heißen Nala, Nuri und Nelson. Was auch bedeutet: Nelson hatte und hat es gar nicht so leicht mit zwei Schwestern. Sie ärgern ihn zwar nicht allzu sehr, aber sie wollen immer bunte Bänder in seine kurzen Federn binden.</p>
<p>Nelson hasst es, mit bunten Bändern herzumzulaufen. Er liebt allerdings Züge – und da hat er Glück: Denn im Abstand von wenigen Minuten rasen die Züge über die Gleise, so dass die ganze Rebhuhn-Familie ständig gut durchgerüttelt und -geschüttelt wird. Aber nicht nur das. Weil sie ja direkt am Bahndamm wohnen und viel Zeit zwischen den Schienen verbringen, sind Mama, Papa, Nala, Nuri und Nelson den ganzen Tag und die halbe Nacht beschäftigt mit</p>
<p>Hinwerfen. Aufstehen. Umschauen. Hinwerfen. Aufstehen. Weghüpfen. Umschauen. Wegducken.</p>
<p>Das klingt jetzt ziemlich schlimm. Ist es aber nicht, denn die Rebhühner sind die Züge gewohnt und es ist für sie eine Selbstverständlichkeit, sich hinzuwerfen, aufzustehen … Ihr wisst schon.</p>
<p>Die drei Rebhuhn-Geschwister sind alles andere als dumm. Im Gegenteil: Sie sind ziemlich clever, sonst wären sie ja auch schon um einen Kopf kürzer. Unglücklicherweise sehen das ihre Lehrer anders, weil Nala, Nuri und Nelson zwischen den Schienen wenig Zeit zum Mathematik büffeln oder zum Deutschaufsatz schreiben haben. Entsprechend schlecht sind die Noten. Nelson ist sogar schon zweimal sitzen geblieben – wegen schlechten Betragens. Die strenge Religionslehrerin hatte einfach kein Verständnis dafür, dass er sich nicht stillhalten konnte und beim Ausfragen immer wegduckte.</p>
<p>Heute aber ist ein besonderer Tag. Einmal im Jahr finden nämlich im ganzen Land die großen Völkerball-Meisterschaften statt – und die sind bei Rebhühnern ungefähr genauso wichtig wie bei den Menschen die Fußballweltmeisterschaften. Wenn nicht sogar noch viiiiiel wichtiger.</p>
<p>Ob ganz klein oder ziemlich groß, jedes Rebhuhn spielt in einem Völkerball-Verein und will Völkerball-Meister werden.</p>
<p>Nelson und seine beiden Schwestern spielen auch in einer Mannschaft, die RAILROAD PARTRIDGES heißen. Sie sind nur Reservespieler, weil die anderen Rebhühner glauben, dass sie viel besser wären. Nun, so unrecht scheinen sie nicht zu haben, denn die RAILROAD PARTRIDGES gewinnen alle Qualifikationsspiele und überstehen – mit etwas Glück – auch die Vorrunde bei den Völkerball-Meisterschaften. Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale, es folgt ein Sieg auf den anderen.</p>
<p>Finale!!!!! Die RAILROAD PARTRIDGES gegen die DANGEROUS ROLL CHICKEN, die in den vergangenen zehn Jahren den Titel gewonnen haben und heute die absoluten Favoriten sind.</p>
<p>Nelson, Nuri und Nala haben es sich bereits auf der Ersatzbank bequem gemacht. Sie hatten Tröten und Fahnen dabei um ihre Mannschaft anzufeuern. Aber dann passiert es: Beim Warmspielen verletzen sich gleich fünf Spieler der RAILROAD PARTRIDGES, als einer von ihnen ausrutscht und seine Mitspieler wie die Kegel umwirft.</p>
<p>Verstauchte Flügel und gebrochene Rebhuhn-Beine, das tut richtig weh.</p>
<p>Der Trainer der RAILROAD PARTRIDGES schaut sich verzweifelt um. Er hat zu wenige Spieler und unter den Verletzten befinden sich die Top-Stars des Teams. Sein Blick fällt auf die drei Geschwister. Mit einem „Ich habe keine andere Wahl“ nickt er ihnen zu und macht ein Zeichen, dass sie sich bereit machen sollen. Nuri, Nala und Nelson sind erst ganz starr vor Schreck. Aber dann stürmen sie laut johlend auf das Spielfeld. Der Trainer verbirgt sein Gesicht hinter seinen Flügeln und wartet auf die Blamage, die seiner Meinung nach unweigerlich kommen muss.</p>
<p>ABER: Der Trainer und fast alle anderen in der Sporthalle haben sich getäuscht. Denn während ihnen die Bälle nur so um die Ohren fliegen, tun die drei jungen Rebhühner genau das, was sie sonst den ganzen Tag tun:</p>
<p>Hinwerfen. Aufstehen. Umschauen. Hinwerfen. Aufstehen. Weghüpfen. Umschauen. Wegducken.</p>
<p>Kein Ball trifft sie während des ganzen Spiels. Im Gegenteil werfen sie einen nach dem anderen der gegnerischen Spieler ab, die aufgrund ihrer eigenen vergeblichen Wurfversuche immer müder werden. Die Halle tobt und jubelt Nala, Nuri und Nelson begeistert zu. Der tosende Applaus wird sogar noch stärker, als mit dem Schlusspfiff feststeht, dass in diesem Jahr die Völkerball-Meister RAILROAD PARTRIDGES heißen.</p>
<p>Stolz nimmt anschließend der Trainer den Pokal entgegen – und reicht ihn gleich an seine beiden Spielerinnen und seinen Spieler vom Bahndamm weiter. Klar, dass die drei jetzt die Helden des ganzen Landes sind. Und es ist auch nicht weiter schlimm und nimmt ihnen auch keiner übel, dass sie sich bei der Siegerehrung immer wieder hinwerfen und wegducken.</p>
<p>Denn eines haben heute alle kapiert: Manchmal weiß man einfach nicht, für was etwas gut sein kann. Man sollte sich deshalb nicht davon abhalten lassen, es trotzdem zu tun.</p>
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		<title>Warum der Kondor einen kahlen Kopf hat</title>
		<link>https://der-kleine-krebs.de/warum-der-kondor-einen-kahlen-kopf-hat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DerKleineKrebsVerlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2018 14:42:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KINDER(VORLESE)Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Gute-Nacht-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Kondor]]></category>
		<category><![CDATA[Kopf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In ganz Peru gab es keinen wie ihn. In Chile und Bolivien auch nicht – und in Argentinien schon gar nicht. Konrad war kein normaler Vogel. Er war nicht einmal ein normaler Kondor. Er war der Urvater aller Kondore und damit der allergrößte und mächtigste Vogel, der jemals über die&#46;&#46;&#46;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In ganz Peru gab es keinen wie ihn. In Chile und Bolivien auch nicht – und in Argentinien schon gar nicht. Konrad war kein normaler Vogel. Er war nicht einmal ein normaler Kondor. Er war der Urvater aller Kondore und damit der allergrößte und mächtigste Vogel, der jemals über die hohen Berge der südamerikanischen Anden geflogen ist. Mit Flügeln, die von einem Ende zum anderen ganze vier Meter maßen, überflog Konrad die gesamte Gebirgskette von Norden nach Süden und von Osten nach Westen an nur einem einzigen Tag.</p>
<p>Keiner flog so hoch wie er, keiner sah über viele Kilometer hinweg so scharf wie er.</p>
<p>Und weil Konrad auch noch sehr schnell und sehr stark war, passte er auf alle Tiere in den Anden auf. Er war ihr Hüter hoch oben in den Wolken, der sie warnte, wenn ein Sturm heraufzog oder ein Jäger sich hinter dem Felsen versteckte. Der Kondor wusste, wann Lawinen von den gebirgshängen stürzten – und er beschützte die jungen Kaninchen, wenn sie beim Spielen zu nah an den Abgrund gerieten. Ganz klar: Jeder hatte großen Respekt vor Konrad, jeder mochte ihn.</p>
<p>In diesen frühen Zeiten, als die Anden-Welt noch in Ordnung war, galt Konrad außerdem als der schönste aller Vögel. Es leuchteten nicht nur die schwarz-glänzenden Flügelfedern in der untergehenden Sonne, er hatte auch prächtige und bunte Federn am Kopf. Die Anführer der in verschiedensten Indianerstämme sollten den wunderbaren Kopfputz später zum Vorbild für ihren eigenen Häuptlingsschmuck nehmen.</p>
<p>Konrad musste wie alle Kondore nur selten trinken. Und wenn er doch einmal Durst hatte, dann nahm er einige wenige Schlucke aus einem kleinen Rinnsal ganz in der Nähe seines Horstes. Eines Tages jedoch, kurz nachdem er drei Berglöwen von einer Wiese mit Lamas verjagt hatte, überkam ihn während des Flugs der Durst und er landete an einem großen Anden-See. Er senkte den Kopf um zu trinken – und sah zum ersten Mal in seinem Leben sein Spiegelbild.</p>
<p>„Wie schön ich doch bin! Wie hübsch doch meine Kopffedern sind!“ Der Kondor war so begeistert von seinem Spiegelbild, dass er sich gar nicht mehr davon losreißen mochte. Stundenlang staunte er über seine Pracht, tagelang freute er sich über jedes bunte Detail seines Federschmucks. Natürlich hatte dies unweigerlich zur Folge, dass Konrad seinen Aufgaben als Beschützer der Anden nicht mehr nachkam – und selbst wenn er einmal zu einem kurzen Flug aufbrach, war es mit dem Helfen nicht mehr weit her. Er musste schließlich achtgeben, dass seine Federn nicht zu Schaden kamen.</p>
<p>So konnte es nicht weiter gehen! Die Tiere der Anden beriefen eilig ein Krisentreffen ein, an dem Konrad jedoch nicht teilnehmen wollte. Zu beschäftigt war er damit, sein Spiegelbild im See zu bestaunen und zu bewundern. Lange Zeit überlegten die Tiere, spannen eine Idee um die andere und warfen sie wieder weg. Bis das Murmeltier, das sonst nie etwas sagte, sondern nur den lieben, langen Tag vor sich hin pfiff, meinte: „Schicken wir den großen Kondor doch zum Frisör, damit sein Kopfschmuck noch schöner werde.“</p>
<p>Noch bevor die anderen Tiere sich lauthals über diese blöde Idee beschweren konnten, grinste das Murmeltier: „Schicken wir Konrad am besten zu Jeanette, der Lama-Dame.“ Nun, es stimmte schon, dass Jeanette die Haare bzw. Federn der Tiere schnitt, sie war aber auch blind wie ein Maulwurf und die mit Abstand schlechteste Frisörin der Anden. Und als das Murmeltier den skeptischen Tieren seinen Plan erklärte, waren alle hellauf begeistert.</p>
<p>Es war gar nicht so schwer, Konrad zum Frisörbesuch zu überreden. Es genügten zwei, drei Schmeicheleien und schon saß der stolze Kondor bei Jeanette auf dem Frisörstuhl. Und das Lama machte wenig Federlesens und rasierte mit dem Spruch „So ein Charakterkopf braucht doch Platz“ die Federn einfach ab. Der Kondor war entsetzt, aber es war schon zu spät. Denn Jeanette hatte ganze Arbeit geleistet und sogar die Wurzeln der Federn entfernt, so dass sie auch garantiert nicht mehr nachwachsen würden.</p>
<p>Gerade, als sich Konrad vor Scham in eine dunkle Höhle verkriechen wollte, rief ein kleiner Bergtapir laut um Hilfe. Ein riesiger Andenbär hatte ihn als Mittageessen eingeplant, nur noch wenige Meter trennten die beiden voneinander. Schnell stieg der Kondor in die Luft, stürzte hinab, ergriff mit seinen gewaltigen Fängen den Bergtapir und brachte ihn mit gewaltigen Flügelschlägen in Sicherheit. Kaum hatte er seinen Schützling abgesetzt, sah er ein Riesengürteltier, das auf einen Bergabsatz gestürzt war und weder hinunter noch hinauf kam.</p>
<p>Auch dieser seltsame Genosse wurde von Konrad gerettet, ebenso wie noch viele andere Tiere an diesem Tag, in der folgenden Woche, die nächsten Monate und Jahre – der Kondor war wieder in seinem Element und wurde im Laufe seines Lebens eine richtige Berühmtheit, zu der alle anderen Tiere aufschauten.</p>
<p>Es versteht sich von selbst, dass alle anderen Kondore so werden wollten wie Konrad – und deshalb auch zu Jeanette gingen, um sich von ihr den Kopf scheren bzw. abzupfen zu lassen. Manche behaupten sogar, dass Jeanette berühmter als Konrad wurde. In jedem Fall stand die Zahl ihrer Kunden in nichts der Zahl der Tiere nach, die vom Konrad gerettet wurden. Den beiden war das egal, denn sie wurden schnell die dicksten Freunde.</p>
<p>Apropos dick: Das Murmeltier gehörte natürlich auch dazu. Und abends, wenn Konrad über die Anden schwebte und Jeanette zum Feierabend ein wenig vor sich hin spukte, pfiff das Murmeltier dazu.</p>
<p>c/o Bernhard Krebs</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://der-kleine-krebs.de/warum-der-kondor-einen-kahlen-kopf-hat/">Warum der Kondor einen kahlen Kopf hat</a> erschien zuerst auf <a href="https://der-kleine-krebs.de">Der kleine Krebs Verlag</a>.</p>
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